10. März 2010

Gerichtsbeschlüsse

Gerichtsbeschlüsse zur Verhinderung von Genitalverstümmelung an minderjährigen Mädchen im Heimatland der Eltern – chronologische Zusammenfassung – In den letzten  Jahren hatten sich mehrere deutsche Amts- und Oberlandesgerichte mit mehreren Fällen zu beschäftigen, bei denen es um die Gefährdung minderjähriger Mädchen ging, bei einer Reise in das Heimatland der Eltern Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Diese Gefahr wurde jeweils durch die Einschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern abgewendet, d.h. Reisen der Kinder […]
8. März 2010

Unterstützung von Max Ray Ibrango

Hamburg, den 08. März 2010: Bei dem Arbeitstreffen mit dem Künstler Max Ray Ibrango aus Burkina Faso letztes Wochenende wurden die Ansätze der TaskForce und des Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung erneut bestätigt: „Viele Menschen in meinem Heimatland Burkina Faso wissen mittlerweile über die  verheerenden Folgen von Genitalverstümmelungen Bescheid. Aber sie verstümmeln dennoch weiterhin ihre Töchter – weil die Dorf-Chefs das so fordern, bzw. sich nicht klar dagegen aussprechen. Wir […]
3. März 2010

Genitalverstümmelung in Deutschland: Täterschutz durch Schweigepflicht

Eltern, die in Deutschland leben und an ihren Töchtern eine Genitalverstümmelung veranlassen, müssen auch in Zukunft keine Strafverfolgung fürchten. Was angesichts der aktuellen Bundesratsinitiative zur Schaffung eines Straftatbestandes „Genitalverstümmelung“ zunächst paradox klingen mag, lässt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen schlüssig begründen: Das Strafrecht kann immer erst dann angewandt werden, wenn die Strafverfolgungsbehörden Kenntnis eines Verbrechens erhalten.
23. Februar 2010

Neuer Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ ist Volksbetrug – und Betrug an den Opfern

Strafmaß soll herabgesetzt werden. Änderungen gehen an den tatsächlichen Problemen vorbei. Keine Aufhebung der Hindernisse für die Strafverfolgung. Täter genießen weiterhin staatlichen Schutz. Kein Schutz der Opfer in Sicht.  Hamburg, den 23.Februar 2010: Die TaskForce verschärft ihre Kritik[i] an der Absicht deutscher Politiker, einen eigenen Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ zu schaffen. Ein entsprechender Entwurf[ii] wurde am 12. Februar 2010 mehrheitlich von der Länderkammer des Bundesrates angenommen. Nun ist das Bundesjustizministerium mit einer […]
19. Februar 2010

Trauer um Monika Gerstendörfer

In der Nacht vom 17. zum 18. Februar 2010 ist unsere Mitstreiterin, Unterstützerin, Mentorin und Freundin Monika Gerstendörfer gestorben. Monika verlor  im Alter von nur 53 Jahren den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit und hinterlässt uns in tiefer Trauer.
18. Februar 2010

Deutschland: Bis zu 50.000 Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht

Die Zahl in Deutschland lebender potentieller Opfer von Genitalverstümmelungen muss drastisch nach oben korrigiert werden
18. Februar 2010

Genitalverstümmelung in Deutschland weitgehend geduldet

„Null Toleranz“ für Genitalverstümmelungen an Mädchen? In Deutschland längst keine Realität. Ärzte müssen schweigen, Schutz von Mädchen bleibt die Ausnahme. Bis zu 50.000 Kinder in Deutschland sind gefährdet, aber keine effektiven Schutzmaßnahmen durch die Politik in Sicht. „Null Toleranz“ für Genitalverstümmelungen an Mädchen? In Deutschland längst keine Realität. Ärzte müssen schweigen, Schutz von Mädchen bleibt die Ausnahme. Bis zu 50.000 Kinder in Deutschland sind gefährdet, aber keine effektiven Schutzmaßnahmen durch die […]
18. Februar 2010

Genitalverstümmelung im kurdischen Nordirak

Mehr als jede zweite Frau ist Opfer . Erbil (Irak) | Berlin: Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar legen die deutsche Hilfsorganisation WADI und die Kampagne »Stop FGM in Kurdistan« eine repräsentative Studie über Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen im Nordirak vor.
17. Februar 2010

Genitalverstümmelung und „Kinderbräute“ im Westen

Hege Storhaug von unserer norwegischen PartnerOrganisation “Human Rights Services” plädiert für ein Ende der Geduld, wenn es um die konsequente Ächtung schwerer Gewalt wie Genitalverstümmelungen und arrangierte Vergewaltigung von Kindern (Zwangsehen) in Europa geht: Hege Storhaug von unserer norwegischen PartnerOrganisation “Human Rights Services” plädiert für ein Ende der Geduld, wenn es um die konsequente Ächtung schwerer Gewalt wie Genitalverstümmelungen und arrangierte Vergewaltigung von Kindern (Zwangsehen) in Europa geht: