Funk Uhr-Leser wählen „Lebenshelden“ – und die TaskForce ist dabei

Verwaltungsgericht Bayreuth will zweijähriges Mädchen der Gefahr der Genitalverstümmelung in Nigeria ausliefern
17. März 2021

In ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 22/21) stellt die Fernsehzeitschrift Funk Uhr wieder „Lebens-Helden“ vor und meint damit Menschen, die „sich ganz uneigennützig engagieren, weil sie dort anpacken, wo Hilfe dringend benötigt wird…“ Die Leser haben dann die Möglichkeit, per E-Mail oder postalisch ihre „Helden des Monats“ zu wählen. Am Jahresende wird aus diesen dann der finale „Lebensheld“ gekürt und erhält einen Preis i.H.v. 2.000,-€.

„Wir freuen uns riesig, in dieser Woche mit unserem Engagement für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung dabei zu sein.“ so die TaskForce-Gründerin Ines Laufer. „Wir sehen das als schöne Würdigung unserer Arbeit. Gleichzeitig werden die Menschen einmal mehr für das Thema sensibilisiert.“

Allein in Deutschland gelten mehr als 22.000 minderjährige Mädchen als besonders stark gefährdet, Opfer einer Genitalverstümmelung zu werden, vor allem während Reisen in die Hochrisiko-Heimatländer. Seit dem Jahr 2016 wurden mehr als 500 minderjährige Mädchen mit einer Genitalverstümmelung ambulant behandelt.

Die TaskForce hat wirksame Schutzmaßnahmen für alle gefährdeten Mädchen erarbeitet und fordert auf politischer Ebene deren Umsetzung im Rahmen der staatlichen Schutzpflicht. Um akut gefährdete Mädchen in Einzelfällen vor der Verstümmelung zu bewahren, hat die TaskForce den „Notruf SOS FGM“ eingerichtet.

Die Funk Uhr erscheint wöchentlich und erreicht rund eine Million Leser mit einer verkauften Auflage von knapp 300.000 Heften. Mit einer E-Mail an lebenshelden@funkuhr.de kann u.a. die TaskForce als Favorit gewählt werden.

„Wir freuen uns natürlich über viele Stimmen, aber wir drücken allen ‚Lebenshelden ‚fest die Daumen, denn alle leisten bewundernswerte Arbeit.“ meint Ines Laufer.

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