Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung – Dank „SOS FGM“

Bis zu 50.000 Mädchen in Deutschland gelten als gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Generellen Schutz erhalten sie bislang nicht. Mit dem Notruf "SOS FGM" setzen wir uns für wirksamen Schutz gefährdeter Mädchen ein.

Bis zu 50.000 Mädchen in Deutschland gelten als gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Generellen Schutz erhalten sie bislang nicht. Mit dem Notruf „SOS FGM“ setzen wir uns für wirksamen Schutz gefährdeter Mädchen ein.

Am heutigen 06. Februar – dem „Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung“ –  wird wie jedes Jahr an diese schwere Misshandlung von Mädchen erinnert. Denn noch immer werden jedes Jahr mehr als drei Millionen weibliche Kinder Opfer der Genitalverstümmelung – vor allem in afrikanischen Ländern, aber auch in arabischen und asiatischen Ländern wie Irak, Jemen, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Indonesien und Malaysia.

In Deutschland gelten bis zu 50.000 minderjährige Mädchen als akut gefährdet. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.

Dabei handeln Täter, die ihre Töchter verstümmeln lassen, keineswegs aus Unwissenheit sondern sind sowohl über die schweren Folgen für die Opfer informiert als auch über die Rechtslage in Europa/Deutschland und wissen über entsprechende Verbote i.d.R. bestens Bescheid, wie Studien zeigen. Genitalverstümmelungen sind vielmehr Ausdruck eines allgemein gewalttätigen und lieblosen Familienumfeldes, in dem es um Kontrolle und Unterordnung geht.

Die gefährdeten Kinder sind auf besonderen Schutz durch Staat und Gesellschaft angewiesen – doch bislang werden gerade in der Politik die falschen Signale gesetzt:

[Read more…]

Genitalverstümmelung an Mädchen: Besonders hohes Risiko in den Sommerferien…

Die Präventionsbroschüre informiert, welche Mädchen als gefährdet gelten und wie sie geschützt werden können.

Die Präventionsbroschüre informiert, welche Mädchen als gefährdet gelten und wie sie geschützt werden können.

 In Deutschland sind bis zu 50.000 Mädchen gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Besonders groß ist Gefahr während der Ferien, wenn die Mädchen für die Verstümmelung in die Herkunftsländer der Eltern gebracht werden.

Die genitale Verstümmelung von Mädchen ist auch in Deutschland alles andere als ein Randthema: Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen gelten als gefährdet, 1.400 allein in der Hansestadt Hamburg und in Nordrhein-Westfalen lässt sie die höchste Konzentration hochgefährdeter Mädchen feststellen. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich verstümmelt, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.

Die Bundesregierung will nach wie vor keine wirksamen Maßnahmen umsetzen, um alle gefährdeten Mädchen vor der Verstümmelung zu schützen und verabschiedete erst im letzten Jahr ein Gesetz, das Verstümmelungstäter mit einem niedrigen Eingangsstrafmaß vor eventueller Abschiebung schützen soll.

Doch seit der Bundesgerichtshof im Jahr 2004 dem Recht auf Schutz die höchste Priorität eingeräumt hat, wurden Mädchen zumindest in konkreten Einzelfällen durch Gerichtsbeschlüsse vor der Verstümmelungsgefahr im Heimatland der Eltern geschützt.

SOS FGM – für den Schutz gefährdeter Mädchen

Die TaskForce initiierte und/oder begleitete mehr als die Hälfte dieser Verfahren im Rahmen ihres Notrufprojekts SOS FGM und veröffentlichte gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann und der Opferschutzorganisation Weißer Ring e.V. eine Präventionsbroschüre.

Diese Broschüre (Download) gibt einen Überblick über die Hintergründe, Verbreitung und Folgen der Verstümmelungspraxis, beschreibt die rechtlichen Rahmenbedingungen und erklärt, wie wirksamer Schutz für Mädchen sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland erreicht werden kann.

Da gerade die Sommerferien bei den Tätern eine beliebte Zeit sind, um mit den Mädchen zur Verstümmelung in ihre Herkunftsländer zu reisen, sind die Kinder gerade jetzt auf aufmerksames, umsichtiges und konsequentes Handeln angewiesen.

Im Verdachtsfall hilft das erfahrene Team von SOS FGM weiter und dient als kompetente Anlaufstelle:

Wählen Sie unseren Notruf 01803 – 767 346 *, wenn Sie konkrete Informationen über die Gefährdung eines Mädchens oder von einer bereits verübten Tat erfahren haben.

Wählen Sie unseren Notruf 01803 – 767 346 *, wenn Sie konkrete Informationen über die Gefährdung eines Mädchens oder von einer bereits verübten Tat erfahren haben.

Skandal in Schweden: 60 Mädchen genitalverstümmelt – doch keine Anzeigen gegen die Täter und kein Schutz für potentielle Opfer

In Europa werden die Genitalverstümmelungen in den Migrantenfamilien unvermindert weitergeführt: Bis zu 80% der hier lebenden Mädchen werden tatsächlich Opfer. Nur durch gezielte medizinische Kontrollen kann die Tat aufgedeckt werden.

In Europa werden die Genitalverstümmelungen in den Migrantenfamilien unvermindert weitergeführt: Bis zu 80% der hier lebenden Mädchen werden tatsächlich Opfer. Nur durch gezielte medizinische Kontrollen kann die Tat aufgedeckt werden. Doch wenn – wie in Schweden – die Täter-Eltern nicht bei der Polizei angezeigt und strafrechtlich belangt werden, wird das Rechtssystem untergraben und die Täter werden zusätzlich bestärkt

In der schwedischen Stadt Norrköping sind alle 30 Mädchen einer Schulklasse genital verstümmelt worden, berichtete die Zeitung Norrköpings Tidningar Ende Juni. Alle Opfer stammen aus Migrantenfamilien, 28 von ihnen aus Somalia und wurden der dort praktizierten, schwersten Form der Verstümmelung (Entfernung der gesamten äußeren Genitalien und Vernähen der Vulva bis auf eine winzige Öffnung) unterworfen.

Aufgedeckt wurden die Verbrechen im Rahmen eines Pilotprojektes der Stadt, bei dem Ärzte seit März gezielt Mädchen untersuchen und seitdem mehr als 60 Fälle von Genitalverstümmelung feststellten.

Obwohl deutlich wird, dass die Verstümmelungen nur durch solche medizinischen Untersuchungen entdeckt werden können, sind sie in Schweden – wie in fast allen europäischen Ländern – unüblich. Mehr noch: Im Jahr 2010 war die schwedische Kommune Uppsala von einem Bundesgericht sogar zu 6.000,-€ Schadensersatz wegen Diskriminierung verurteilt worden, nachdem ein Sozialarbeiter aufgrund des Verdachts auf Genitalverstümmelung die Untersuchung eines 10-jährigen Mädchens gegen en Willen der Eltern veranlasst hatte. [Read more…]

Laufen, Schwimmen & Radfahren für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung: Team Ronouchi unterstützt die TaskForce

Wir freuen uns sehr, dass das Team Ronouchi die Arbeit der TaskForce zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung unterstützt

Wir freuen uns sehr, dass das Team Ronouchi die Arbeit der TaskForce zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung unterstützt

Unter dem Motto „Fundrunning for a better World“ verbindet das „Team Ronouchi“ seit 2005 sportliche Aktivität mit dem Engagement für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt.

Die sportbegeisterten Mitglieder nehmen an Ironman-Wettkämpfen, Marathons und vielen anderen Sport-Events teil und sammeln dabei Spenden.

„Wir sind davon überzeugt, dass auch kleine Dinge und Schritte zur Verbesserung der Welt beitragen. Insbesondere liegt uns die Unterstützung, Hilfe und der Schutz von Kindern und Jugendlichen am Herzen.“ erklärt uns der Münchener Unternehmensberater Michael Klein, der den Vorstand von Team Ronouchi leitet. Und: „Das Thema Genitalverstümmelung ist dermaßen niederschmetternd, dass wir hier gerne unterstützen.“  

Aus diesem Grund hat die Mitgliederversammlung des Vereins entschieden, in diesem Jahr auch die Arbeit der TaskForce zu unterstützen.

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Die Unterstützung hilft uns, das Notrufprojekt SOS FGM zu sichern und zu erweitern.

Weitere Infos über das Team Ronouchi gibt es unter www.fundrunning.de

Foto: (c) Team Ronouchi

Toller Abschluss des Jahres 2013…

Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis bei der

Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis bei der „betterplace Fundraising-Challenge“ und danken allen Unterstützern

…und ein energiegeladener Start in das Jahr 2014

Das neue Jahr ist gerade zwei Tage alt – und wir sind bereit, uns auch 2014 mit aller Kraft einzusetzen, damit gefährdete Mädchen wirksam und nachhaltig vor Genitalverstümmelung geschützt werden.

Dabei beflügelt uns auch das tolle Ergebnis, das wir bei der „betterplace Fundraising-Challenge“ im Dezember 2013 erzielen konnten:

Mehr als 250 Organisationen und Vereine nahmen an der Challenge teil – und obwohl wir am Ende keine Spitzenposition und somit ein Preisgeld erreicht haben, wurde uns so viel Unterstützung zuteil wie nie zuvor:

Mit mehr als 31.000 gespendeten Payback-Punkten erreichten wir immerhin Platz 13 in der Payback-Punkte-Challenge und 25 Spender (die jeweils zwischen 10,- und 500,-€ spendeten) brachten uns auf Platz 43 der XING-Spenden-Challenge.

Sogar die Huffington Post berichtete über das Mädchenschutz-Projekt der TaskForce.

Den Gewinner-Organisationen gratulieren wir.

Und wir danken herzlich allen Unterstützern, denn sie haben uns signalisiert und bestätigt, dass der Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung wichtig, unverzichtbar und unterstützenswert ist.

So gilt unser Dank auch allen Partnern, Helfern und Unterstützern, die unsere Arbeit im Jahr 2013 gefördert haben.

Nun wünschen wir uns – und allen Mitstreitern – ein erfolgreiches neues Jahr!

Spendenhandel unterstützt die TaskForce

Spendenhandel ist für die Gründerin Kirsten Hermes eine Herzensangelegenheit

Spendenhandel ist für die Gründerin Kirsten Hermes eine Herzensangelegenheit

Endlich ist es soweit: Unter dem Motto „Schau hin“ startete der Onlineshop „Spendenhandel“, der mit Luxus handelt und gleichzeitig etwas Gutes tut: Denn alle Produkte – von der Schokolade bis zum Schmuck – kommen aus guten Händen, werden fair und sozial produziert, aus Materialien, die unsere Welt nicht ausbeuten.

Und der Clou: Bei jedem Einkauf werden 13% des Kaufpreises an eine Organisation gespendet, die der Käufer/die Käuferin selbst wählt.

Die Preise werden dabei für die Spenden nicht erhöht, sondern entsprechen den vorgegebenen Preisen der produzierenden Unternehmen. Doch statt Rabattschlacht heißt es bei Spendenhandel ganz einfach spenden.

Für Kirsten Hermes, die Gründerin des Shops, ist Spendenhandel eine Herzansangelegenheit:

„Ich bezeichne mich gerne als Konsumoptimiererin…Mir ist seit Jahren bewusst, dass ich auf der Sonnenseite des Lebens stehe. Ich habe Menschen um mich, die mir den Rücken freihalten und mit mir gemeinsam weiterdenken. Irgendwann war mir aber das Weiterdenken nicht mehr genug. Ich wollte etwas Handfestes tun. Ich wollte handeln. Handeln für die, die keine Lobby haben. Und handeln mit Waren, die aus vernünftigen Produktionen kommen wegen derer niemand leiden musste. Und ich wollte spenden. Meine Aufmerksamkeit und am liebsten auch Geld. Daraus wurde Spendenhandel…“

Wir freuen uns mit Kirsten Hermes über den erfolgreichen Start ihres Shops, der z.B. Schmuck von Drachenfels-Design bietet aber auch Musik, Spielzeug, Lederwaren und Deko-Artikel.

Und ganz besonders freuen wir uns darüber, dass Kirsten Hermes auch der Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung am Herzen liegt und sie deshalb unseren Notruf SOS FGM unterstützt.

Gefahr der Genitalverstümmelung in Sierra Leone: Amtsgericht Delmenhorst schützt zwei Mädchen

Mädchen, die in Deutschland leben, erhalten nur in Einzelfällen Schutz vor Genitalverstümmelung. In Delmenhorst hatten zwei Mädchen dieses Glück

Mädchen, die in Deutschland leben, erhalten nur in Einzelfällen Schutz vor Genitalverstümmelung. In Delmenhorst hatten zwei Mädchen dieses Glück

Hamburg, den 24.10.2013: Mit dem Beschluss 18F 146/12 EASO schützt das Amtsgericht Delmenhorst zwei minderjährige Mädchen vor der Genitalverstümmelung, die ihnen in Sierra Leone – dem Heimatland des Vaters – drohte.

Das Gericht schränkt für beide Eltern, d.h. auch für die deutsche Mutter, das Aufenthaltsbestimmungsrecht ein und untersagt ihnen bei Androhung eines Ordnungsgeldes von 25.000,-€ bzw. Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten, mit den Töchtern nach Sierra Leone zu reisen und sie dort der Gefahr der Genitalverstümmelung auszusetzen. Die unbefristete Pflegschaft für sämtliche Auslandsreisen der beiden Mädchen übernimmt nun das Jugendamt Delmenhorst, bei dem auch die Pässe hinterlegt wurden.

Das Verfahren wurde von dem Jugendamt eingeleitet, nachdem eines der Mädchen berichtet hatte, der Vater plane mit ihr in den Ferien eine Reise nach Sierra Leone. Das Land gilt in Bezug auf die Genitalverstümmelung an Mädchen als Hochrisikoland, da dieses schwere Gewaltverbrechen dort mit einer Rate von über 90% an fast allen Mädchen verübt wird. Anhand dieser Fakten stellte das Gericht fest, dass „allein die Absicht des Kindesvaters, mit einem oder beiden Mädchen nach Sierra Leone zu reisen, als drohende Kindeswohlgefährdung angesehen werden“ muss, da in Risikoländern mit einer derart hohen Verstümmelungsrate nicht ausgeschlossen werden kann, dass an den Kindern diese Tat wird, selbst wenn der Vater diese im Vorhinein womöglich gar nicht plante.

Die Entscheidung des Gerichts gründet außerdem auf der gängigen Feststellung, dass die Genitalverstümmelung eine „grausame, folgenschwere und durch nichts zu rechtfertigende Misshandlung“ darstellt und „die möglicherweise eintretenden Verletzungen von besonderer Schwere“ seien. [Read more…]

Konsequenter Schutz für Mädchen bei der TaskForce: Eine Mutter sagt DANKE

Die TaskForce macht sich dafür stark, dass Mädchen sicher vor Genitalverstümmelung geschützt werden

Die TaskForce macht sich dafür stark, dass Mädchen sicher vor Genitalverstümmelung geschützt werden

Seit ihrer Gründung als bundesweites Netzwerk im Jahr 2007 macht sich die TaskForce dafür stark, dass Mädchen, die in Deutschland leben und von Genitalverstümmelung bedroht sind (z.B. während sog. „Ferienreisen“) wirksamen Schutz vor der Verstümmelungsgefahr erhalten.

Zahlreiche Gerichtsverfahren hat die TaskForce seitdem initiiert und begleitet, damit gefährdete Mädchen der z.T. enormen Gefahr im Herkunftsland der Eltern nicht mehr ausgeliefert werden können und die Unversehrtheit der Kinder regelmäßig überprüft werden kann.

Seit die TaskForce im April 2010 den bundesweiten Notruf Genitalverstümmelung – SOS FGM (www.sosfgm.org) eingerichtet hat, melden sich immer mehr Eltern, Fachkräfte (z.B. Lehrer/innen und Erzieher/innen) sowie Mitarbeiter/innen von Jugendämtern, um Hilfe bei der Durchsetzung sicheren Schutzes für gefährdete Mädchen zu erhalten.

Und obwohl uns jedes Mal bereits die Gewissheit genügt, ein Mädchen geschützt zu haben, freuen wir uns natürlich sehr, wenn unsere Arbeit mit Wertschätzung und Dank bedacht wird – so wie kürzlich von einer Mutter, der die TaskForce erfolgreich half,  ihre Tochter vor der Verstümmelungsgefahr in Nigeria zu schützen.

Der folgende Dank – den wir mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin veröffentlichen dürfen – erreichte unsere Initiatorin und Vorstandsvorsitzende über Facebook: [Read more…]

Viel Erfolg im Jahr 2013!

Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen – und Dank der stetig wachsenden Unterstützung durch Kooperationspartner, Spender und Helfer können wir auf viel Erreichtes und Erfolge beim konkreten Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung zurückblicken.

Dafür danken wir allen Unterstützern von Herzen!

Auch in 2013 gibt es viel zu tun und wir werden uns weiter intensiv dem nachhaltigen und wirksamen Schutz von Mädchen widmen – sowohl in Deutschland als auch in den Herkunftsländern. Also – auf ein erfolgreiches neues Jahr!

Hildener Vereine spenden für den Schutz von Mädchen

Scheck-Übergabe im Hildener Rathaus, v.l.n.r.: Michaela Neisser (Sachgebietsleiterin im Amt für Soziales und Integration), Gisela Kleinen-Piel (stellvertretende Kulturamtsleiterin), Efthalia Banti (Philia), Ines Laufer (Geschäftsführerin Task Force), Helena Albers (Philia) und Gabriele Schifano (CITH)

Am Montag durften wir uns über ein wunderbares Vorweihnachtsgeschenk in Form einer Spende über 1.200,-€ freuen! Die Übergabe des symbolischen Schecks fand im Rahmen einer kleinen Veranstaltung im Hildener Rathaus statt.

Initiiert hat diese tolle Aktion Efthalia Banti, Vorstandsvorsitzende des Griechisch-Deutschen Freundeskreises e.V. (PHILIA), nachdem sie im Sommer unsere Präventionsbroschüre gelesen hatte, die wir gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann und dem Weißen Ring realisiert haben.

„Man muss einfach etwas tun, um die Mädchen hier zu schützen – wir dürfen diese Taten nicht zulassen“ war für Efthalia Banti sofort klar und sie ließ ihren Gedanken auch Taten folgen: Sie begeisterte die Mitglieder ihres Vereins – ebenso wie die des befreundeten Italienischen Freundeskreises CITH – für eine Spendenaktion zugunsten der Mädchenschutzarbeit der TaskForce.

Einen passenden Anlass gab es im September: Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Horst Thiele und in Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch das Hildener Kulturamt und das Integrationsbüro feierten die Vereine „50 Jahre Gastarbeiter in Deutschland“, luden dafür zu einer Lesung und kündigten an, die Einnahmen für die TaskForce und ihre Arbeit zum Schutz von Mädchen zu spenden.

Die Resonanz war enorm – fast 1.000 € kamen zusammen, die von PHILIA auf 1.200 € aufgerundet wurden. Mit dem Geld können wir im kommenden Jahr unser erfolgreiches Notrufprojekt SOS FGM ausbauen.

„Das soll keine einmalige Aktion gewesen sein – so Efthalia Banti – eine weitere Veranstaltung mit einem Fachvortrag im nächsten Jahr wäre toll.“

Wir werden auf jeden Fall gerne dabei sein und bedanken uns noch einmal herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben – und natürlich auch bei der Initiatorin.

Get Adobe Flash player