Neue Details: Münchner Jugendamt überlässt zwei Mädchen der Gefahr der Genitalverstümmelung

Die Mitarbeiterin des Jugendamtes München will die Berichterstattung über ihr Fehlverhalten untersagen - doch das Anwaltsschreiben bringt weitere skandalöse Details ans Licht

Die Mitarbeiterin des Jugendamtes München will die Berichterstattung über ihr Fehlverhalten untersagen – doch das Anwaltsschreiben bringt weitere skandalöse Details ans Licht

Im Fall der beiden kleinen Mädchen, die von Münchner Behörden schutzlos der Gefahr der Genitalverstümmelung in Nigeria überlassen wurden, geht die TaskForce immer noch der Frage nach, wie es zu dieser skandalösen Unterlassung kommen konnte. Bei der Recherche über die Hintergründe wurde der TaskForce jetzt unerwartete Hilfe von der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin zuteil, die sich bislang hinter eine Mauer des Schweigens zurückgezogen hatte.

Mit einer anwaltlichen Unterlassungsaufforderung will sie nun die kritische Berichterstattung über sich verbieten lassen und lässt folgendes verlauten:

Meine Mandantin (Anm.: die Mitarbeiterin des Jugendamtes) hat sich entgegen Ihrer Behauptung einer konkreten Verstümmelungsgefahr ein umfassendes Bild von der Gefährdungslage aufgrund mehrerer Gespräche mit Fachpersonen (Anm.: Fadumo Korn) und der Mutter der beiden Mädchen gemacht. Die Mutter der beiden Mädchen hat meiner Mandantin gegenüber schriftlich zugesichert, keinerlei Beschneidungen an den Mädchen vornehmen zu lassen und in eine körperliche Untersuchung der Mädchen nach der Rückkehr aus Nigeria schriftlich zugestimmt. Überdies hat sie mit ihrer Unterschrift bestätigt, dass ihr die Strafbarkeit einer Beschneidung nach deutschem Recht bekannt ist.

Nach alledem gab es für meine Mandantin keine Anhaltspunkte für eine konkrete Verstümmelungsgefahr.[Read more…]

Genitalverstümmelungs-Gefahr für zwei Mädchen aus München und die Rolle der Fadumo Korn

Die Somalierin Fadumo Korn stimmte das Jugendamt um - das ursprünglich die Kinder rechtlich schützen lassen wollte ...

Die Somalierin Fadumo Korn stimmte das Jugendamt um – das ursprünglich die Kinder rechtlich schützen lassen wollte …

Letzte Woche berichteten wir über einen aktuellen Fall aus München, bei dem Jugendamt und Familiengericht zwei kleine Mädchen (1 und 5 Jahre) schutzlos der Gefahr der Genitalverstümmelung in einer Täterfamilie in Nigeria überlassen.

Noch immer erreichen uns schockierte Rückmeldungen und Nachfragen besorgter Mitmenschen, die wissen möchten, wie es dazu kommen konnte und was nun mit den Mädchen sei. Wir arbeiten weiter die Details auf und werden zu gegebener Zeit weitere Informationen geben können.

Daher bitten wir um etwas Geduld – aber soviel schon einmal vorab:

Nicht nur die Entscheidung selbst ist ein Skandal – sondern auch die Hintergründe und Vorgehensweise der verantwortlichen Behörden.

So wurde die Somalierin Fadumo Korn als „Sachverständige“ bestellt und nahm maßgeblich Einfluss, um die ursprüngliche Entscheidung des Jugendamtes, rechtlichen Schutz für die Mädchen zu beantragen, zu kippen! Auch vor Gericht durfte sie nach bisherigen Informationen für die Ausreise der Kinder plädieren.

Dabei wirft ein Blick auf Korn’s fragwürdige Agenda die dringende Frage auf, wie es überhaupt sein kann, dass eine städtische Behörde bzw. ein Gericht so leichtfertig den Bock zum Gärtner macht, da diese Pseudo-Expertin

– die Realität der Verstümmelung beharrlich leugnet und als „Beschneidung“ verharmlost,

-seit Jahren für eine gute Reputation der Verstümmelungstäter wirbt, die schließlich einen „angesehenen und traditionsreichen Beruf“ ausübten bzw. mit „besten Absichten“ handelten,

– sich gegen Gefängnisstrafen für Täter ausspricht, die ihre Töchter verstümmeln lassen,

– die Forderungen deutscher Politiker nach harten Strafen für die Täter als „haarsträubende Vorschläge“ abwertet,

– offen gegen die Rechtsprechung zum Schutz von Mädchen agiert und staatliche Schutzmaßnahmen verhindert.

Diese Frage steht derzeit unbeantwortet im Raum.

Ebenso die Frage, warum sowohl die wichtigste Zeugin in dem Fall – d.h. die Kindergärtnerin – die bis zuletzt ihre Bedenken bezüglich einer möglichen Ausreise der Kinder geäußert hatte als auch der Antragsteller sich NICHT vor Gericht äußern durften…

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Münchner Behörden verweigern zwei Mädchen Schutz vor Genitalverstümmelung: „Wir gehen das Risiko ein“

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Foto (c) Screenshot Bayerischer Rundfunk, Abendschau – 09.09.2011

Genitalverstümmelung an Mädchen in Hamburg: Kritik an Jugendamt wegen Unterlassung sicheren Schutzes

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Vier Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung, zwei jüngere Schwestern gefährdet, kein Unrechtsbewusstsein bei den Tätern – aber das Jugendamt reagiert unzureichend

Hamburg, den 20.02.2012: Die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. kritisiert das Jugendamt Hamburg Nord und insbesondere den zuständigen Kinderschutz-Koordinator Roland Schmitz für seine Unterlassung, alle gebotenen Maßnahmen auszuschöpfen, um zwei akut gefährdete Mädchen vor der Misshandlung der Genitalverstümmelung zu schützen. Dabei handelt es sich bei den Eltern um mehrfache Verstümmelungstäter, die bis heute kein Unrechtsbewusstsein für ihre Tat zeigen: Das Ehepaar aus Gambia hat vor ca. 10 Jahren vier Töchter während einer „Ferienreise“ genital verstümmeln lassen und das älteste Mädchen (damals 10 Jahre alt) sogar zurückgelassen.

Die TaskForce berichtete bereits im Januar 2010 über den Fall. [Read more…]

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