Familienministerin Franziska Giffey behauptete im Sommer, in Deutschland hätten 66.707 Frauen eine Genitalverstümmelung erleiden müssen. Warum diese Zahl falsch ist und wie hoch die tatsächliche Zahl der potentiellen Opfer ist, erörtert die TaskForce
Mit der Drucksache 19/22704 wurde erstmals ein Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem die Einführung einer ärztlichen Meldepflicht bei der Verstümmelung von Mädchen gefordert wird.
Jeder Ansatz, der die gefährdeten Mädchen weiterhin der Verstümmelung überlässt anstatt sie wirksam und messbar zu schützen, muss als wirkungslos und somit falsch bewertet werden.
Vor mehr als 10 Jahren rief die TaskForce die "Patenmädchen-Kampagne" ins Leben, um die Duldung von Genitalverstümmelungen durch Entwicklungshilfeorganisationen zu kritisieren. Das Thema ist aktueller denn je.
In einem offenen Brief kritisiert die die TaskForce scharf die aktuellen Forderungen von Terre des Femmes, die sich u.a. für Reisen gefährdeter Mädchen in Risikoländer einsetzen.