Genitalverstümmelung und „Kinderbräute“ im Westen

Human Rights Watch: Ärzte im Irak an Genitalverstümmelungen beteiligt
17. Februar 2010
Genitalverstümmelung im kurdischen Nordirak
18. Februar 2010
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Hege Storhaug von unserer norwegischen PartnerOrganisation “Human Rights Services” plädiert für ein Ende der Geduld, wenn es um die konsequente Ächtung schwerer Gewalt wie Genitalverstümmelungen und arrangierte Vergewaltigung von Kindern (Zwangsehen) in Europa geht:

Hege Storhaug von unserer norwegischen PartnerOrganisation “Human Rights Services” plädiert für ein Ende der Geduld, wenn es um die konsequente Ächtung schwerer Gewalt wie Genitalverstümmelungen und arrangierte Vergewaltigung von Kindern (Zwangsehen) in Europa geht:“…wenn man der “Times” Glauben schenken darf, dann weiß Großbritanniens Justizministerium, wer die Eltern dieser Kinder sind, Eltern, die versucht haben, die Vergewaltigung der eigenen Kinder zu arrangieren. Wir sprechen hier über die Aberkennung der Freiheit von Kindern, sowie unzählige Jahre wiederholter Vergewaltigung. So etwas muß die Behörden veranlassen, sich mit einem warmen Herzen und einem kühlen Kopf zu fragen: Wer sind wir, und wohin gehen wir? Was tun wir uns als Nation an, unserer Kultur, unserer Bildung, unserer Zukunft? Laut Times tun die britischen Behörden jedoch nichts dergleichen, deren Vorschlag zur Lösung lautet anders, und bevor Sie dies lesen, holen Sie besser tief Luft. Das Justizministerium sagt, daß die Eltern der Kinder von den Behörden Hilfe erhalten, “um das Problem zu lösen”.

und weiter:

“ In Europa versteht bei weitem die Mehrheit der Eltern, daß Kinderehen nicht “gut” sind, genau aus diesem Grund, finden solche Hochzeiten nicht vor unser aller Augen statt.

Das gleiche gilt für die Männer, denen diese Kinder das Ja-Wort geben müssen — und von denen sie vergewaltigt werden. Als Folge der sehr hohen Immigration aus mehrheitlich muslimischen Ländern nach Europa haben wir die Bildung von mehr oder weniger geschlossenen Enklaven in europäischen Städten gesehen, in denen die Einwohner nach den Normen und Werten des Herkunftslandes leben.”

“Wenn man darauf hofft, wieder die Kontrolle über das Problem zu gewinnen, dann muß es mit festen und kompromisslosen Forderungen und Maßnahmen beantwortet werden: In den Fällen der Kinderehe, zunächst mit einer langen Haftstrafe, und dann, ganz wichtig, nach dem Gefängnis, mit der Ausweisung aus dem Land.

Ich meine dies sehr ernst: Wenn wir nicht anfangen, sofort von solchen Methoden Gebrauch zu machen — gegen schwere Fälle wie Kinderehen, Genitalverstümmelung, das Aussetzen von Kindern, so genannte ehrenhafte Vergewaltigungen und Ehrenmorde — dann werden wir für den Rest dieses Jahrhunderts einfach weiter gegen Windmühlen kämpfen.”

Wenn jetzt jemand kommt und mit den internationalen Menschenrechtskonventionen winkt, um solche Eltern zu verteidigen, dann kann ich mit den gleichen Konventionen antworten, beispielsweise mit der Konvention über das Recht der Kinder bei ihren Eltern zu leben, und solange die Eltern ihren Kindern dieses Recht verweigern, kann Norwegen sicherstellen, daß den Kindern dieses Recht gewährt wird, indem sie ihre Eltern wieder zurück nach Gambia schicken. Wir können auch unsere kritische Vernunft fragen, was wichtiger ist: das Recht eines Erwachsenen, seine im Erwachsenenalter erworbene Staatsbürgerschaft zu behalten, wenn er in der Tat ebenso gut in seinem Herkunftsland leben könnte, oder das Recht eines Kindes, vor rituellen Verstümmelungen geschützt zu leben, und später vor der Zwangsehe, gefolgt von Vergewaltigungen — nicht zu erwähnen das Recht, mit der Liebe und Fürsorglichkeit erzogen zu werden, die ein Kind verdient?”

“…wenn man der “Times” Glauben schenken darf, dann weiß Großbritanniens Justizministerium, wer die Eltern dieser Kinder sind, Eltern, die versucht haben, die Vergewaltigung der eigenen Kinder zu arrangieren. Wir sprechen hier über die Aberkennung der Freiheit von Kindern, sowie unzählige Jahre wiederholter Vergewaltigung. So etwas muß die Behörden veranlassen, sich mit einem warmen Herzen und einem kühlen Kopf zu fragen: Wer sind wir, und wohin gehen wir? Was tun wir uns als Nation an, unserer Kultur, unserer Bildung, unserer Zukunft? Laut Times tun die britischen Behörden jedoch nichts dergleichen, deren Vorschlag zur Lösung lautet anders, und bevor Sie dies lesen, holen Sie besser tief Luft. Das Justizministerium sagt, daß die Eltern der Kinder von den Behörden Hilfe erhalten, “um das Problem zu lösen”.

und weiter:

“ In Europa versteht bei weitem die Mehrheit der Eltern, daß Kinderehen nicht “gut” sind, genau aus diesem Grund, finden solche Hochzeiten nicht vor unser aller Augen statt.

 Das gleiche gilt für die Männer, denen diese Kinder das Ja-Wort geben müssen — und von denen sie vergewaltigt werden. Als Folge der sehr hohen Immigration aus mehrheitlich muslimischen Ländern nach Europa haben wir die Bildung von mehr oder weniger geschlossenen Enklaven in europäischen Städten gesehen, in denen die Einwohner nach den Normen und Werten des Herkunftslandes leben.”

“Wenn man darauf hofft, wieder die Kontrolle über das Problem zu gewinnen, dann muß es mit festen und kompromisslosen Forderungen und Maßnahmen beantwortet werden: In den Fällen der Kinderehe, zunächst mit einer langen Haftstrafe, und dann, ganz wichtig, nach dem Gefängnis, mit der Ausweisung aus dem Land.

Ich meine dies sehr ernst: Wenn wir nicht anfangen, sofort von solchen Methoden Gebrauch zu machen — gegen schwere Fälle wie Kinderehen, Genitalverstümmelung, das Aussetzen von Kindern, so genannte ehrenhafte Vergewaltigungen und Ehrenmorde — dann werden wir für den Rest dieses Jahrhunderts einfach weiter gegen Windmühlen kämpfen.”

Wenn jetzt jemand kommt und mit den internationalen Menschenrechtskonventionen winkt, um solche Eltern zu verteidigen, dann kann ich mit den gleichen Konventionen antworten, beispielsweise mit der Konvention über das Recht der Kinder bei ihren Eltern zu leben, und solange die Eltern ihren Kindern dieses Recht verweigern, kann Norwegen sicherstellen, daß den Kindern dieses Recht gewährt wird, indem sie ihre Eltern wieder zurück nach Gambia schicken. Wir können auch unsere kritische Vernunft fragen, was wichtiger ist: das Recht eines Erwachsenen, seine im Erwachsenenalter erworbene Staatsbürgerschaft zu behalten, wenn er in der Tat ebenso gut in seinem Herkunftsland leben könnte, oder das Recht eines Kindes, vor rituellen Verstümmelungen geschützt zu leben, und später vor der Zwangsehe, gefolgt von Vergewaltigungen — nicht zu erwähnen das Recht, mit der Liebe und Fürsorglichkeit erzogen zu werden, die ein Kind verdient?”

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