TaskForce in der Presse
10. Februar 2010
Ägypten legalisiert Genitalverstümmelung
10. Februar 2010
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Nachdem das Amtsgericht in Bad Säckingen Anfang September’08 einer äthiopischen Familie das Aufenthaltsbestimmungsrecht zum Schutz der Tochter vor Genitalverstümmelung eingeschränkt hat, wird viel Meinung gemacht und Empörung geschürt, zuletzt in einem Artikel der Badischen Zeitung
In diesem Artikel werden nicht nur jede Menge falscher Informationen verbreitet, sondern auch die Arbeit der TaskForce diskreditiert. Am 20.10.08 wurde der Badischen Zeitung deshalb folgende Gegendarstellung gesandtt, mit der Aufforderung sie zu veröffentlichen: Gegendarstellung (PDF-Format)

Nachdem das Amtsgericht in Bad Säckingen Anfang September’08 einer äthiopischen Familie das Aufenthaltsbestimmungsrecht zum Schutz der Tochter vor Genitalverstümmelung eingeschränkt hat, wird viel Meinung gemacht und Empörung geschürt, zuletzt in einem Artikel der Badischen Zeitung
In diesem Artikel werden nicht nur jede Menge falscher Informationen verbreitet, sondern auch die Arbeit der TaskForce diskreditiert. Am 20.10.08 wurde der Badischen Zeitung deshalb folgende Gegendarstellung gesandtt, mit der Aufforderung sie zu veröffentlichen: Gegendarstellung (PDF-Format)Die Zeitung reagierte promt und veröffentlichte am 22.10.08 folgenden redaktionellen Beitrag: Artikel Badische Zeitung (PDF-Format)
Am 04.11. erschien der Leserinnenbrief von Dagmar Schneider, Akifra e.V., in der Badischen Zeitung: Brief (PDF-Format)

Einen ausführlichen Kommentar zu dem Artikel finden Sie hier: Kommentar (PDF-Format)

Am 20.11.08 bestätigte das Amtsgericht seinen Beschluss: Pressemitteilung (PDF-Format)

Die Hintergrundinformationen zur Lage in Äthiopien – Quelle: InterParlamentarische Union (IPU) – können Sie hier herunterladen: Informationen Äthiopien (PDF-Format)

Die Menschenrechtlerin und Autorin, Dipl.-Psych. Monika Gerstendörfer über aufgeregte Reaktionen in diesem „Fall“: Gespräch (PDF-Format)

Nun schlägt auch das ZDF-Magazin „ML Mona Lisa“ in diese Bresche und erweist den Bemühungen um den Schutz gefährdeter Mädchen in Deutschland einen Bärendienst. Aus diesem Grunde hat die TaskForce die Verwendung des Interviewmaterials für diesen Beitrag untersagt. Die Begründung dafür finden Sie hier: PDF downloaden

Die mediale Aufbereitung des „Falles Dinah“ aus Schopfheim veranlasste die Organisationen Akifra e.V., INTACT e.V., Lobby für Menschenrechte e.V., Materra e.V., TABU e.V. und WADI e.V., gemeinsam mit der TaskForce die folgende Erklärung abzugeben:

Bereits am 24.11. hat der Verein INTACT e.V. die folgende Pressemitteilung zu dem Fall in Schopfheim abgegeben.

Update: Wir stellen mit Bedauern fest, dass der Fall „Schopfheim“ nach wie vor in den Medien unsachlich und falsch dargestellt wird. Dies führt dazu, dass die kontroverse Diskussion um Tatsachen, Tatbestände, Fakten, Verantwortung, Recht und Lösungen, die dringend erforderlich wäre, nahezu unmöglich gemacht wird, wie der polemische Beitrag der Süddeutschen Zeitung belegt.

Geradezu an Zensur grenzt die Tatsache, dass die Vielzahl der kritischen Briefe und Stellungnahmen – von Organisationen oder Einzelpersonen – keine Berücksichtigung fanden und als „LeserInnenbriefe“ nicht veröffentlicht wurden, wie z.B. von:

INTACT e.V.
Lobby für Menschenrechte
Arvid Vormann, Berlin
Dr. Jörg Oberste, Dresden
Beate Albrecht, Witten
Sanja Stankovic, Hamburg
Dagmar Schneider, Dresden

Die Zeitung reagierte promt und veröffentlichte am 22.10.08 folgenden redaktionellen Beitrag: Artikel Badische Zeitung (PDF-Format)
Am 04.11. erschien der Leserinnenbrief von Dagmar Schneider, Akifra e.V., in der Badischen Zeitung: Brief (PDF-Format)

Einen ausführlichen Kommentar zu dem Artikel finden Sie hier: Kommentar (PDF-Format)

Am 20.11.08 bestätigte das Amtsgericht seinen Beschluss: Pressemitteilung (PDF-Format)

Die Hintergrundinformationen zur Lage in Äthiopien – Quelle: InterParlamentarische Union (IPU) – können Sie hier herunterladen: Informationen Äthiopien (PDF-Format)

Die Menschenrechtlerin und Autorin, Dipl.-Psych. Monika Gerstendörfer über aufgeregte Reaktionen in diesem „Fall“: Gespräch (PDF-Format)

Nun schlägt auch das ZDF-Magazin „ML Mona Lisa“ in diese Bresche und erweist den Bemühungen um den Schutz gefährdeter Mädchen in Deutschland einen Bärendienst. Aus diesem Grunde hat die TaskForce die Verwendung des Interviewmaterials für diesen Beitrag untersagt. Die Begründung dafür finden Sie hier: PDF downloaden

Die mediale Aufbereitung des „Falles Dinah“ aus Schopfheim veranlasste die Organisationen Akifra e.V., INTACT e.V., Lobby für Menschenrechte e.V., Materra e.V., TABU e.V. und WADI e.V., gemeinsam mit der TaskForce die folgende Erklärung abzugeben: PDF downloaden

Bereits am 24.11. hat der Verein INTACT e.V. die folgende Pressemitteilung zu dem Fall in Schopfheim abgegeben: PDF downloaden

Update: Wir stellen mit Bedauern fest, dass der Fall „Schopfheim“ nach wie vor in den Medien unsachlich und falsch dargestellt wird. Dies führt dazu, dass die kontroverse Diskussion um Tatsachen, Tatbestände, Fakten, Verantwortung, Recht und Lösungen, die dringend erforderlich wäre, nahezu unmöglich gemacht wird, wie der polemische Beitrag der Süddeutschen Zeitung belegt.

Geradezu an Zensur grenzt die Tatsache, dass die Vielzahl der kritischen Briefe und Stellungnahmen – von Organisationen oder Einzelpersonen – keine Berücksichtigung fanden und als „LeserInnenbriefe“ nicht veröffentlicht wurden, wie z.B. von:


Target e.V. / Rüdiger Nehberg
INTACT e.V.
Lobby für Menschenrechte
Arvid Vormann, Berlin
Dr. Jörg Oberste, Dresden
Beate Albrecht, Witten
Sanja Stankovic, Hamburg
Dagmar Schneider, Dresden

2 Kommentare

  1. […] die Berichterstattung der Medien in diesem Fall können Sie hier erfahren und passend dazu hier einen Artikel über die Beeinflussung von RichterInnen durch die […]

  2. […] Hier noch einmal ausführlich sämtliche Hintergründe zu dem Fall sowie der damaligen tendenziösen Medienkampagne. […]

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