Wie wir arbeiten

Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, Mädchen messbar und sicher vor der Gewalt der Genitalverstümmelung zu schützen.

Unser Engagement  basiert auf dem Bekenntnis zu den unveräußerlichen und unteilbaren universellen Menschenrechten, zum Deutschen Grundgesetz, der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), sowie der UN-Menschen– und Kinderrechtskonvention.

Unsere Arbeit umfasst alle Maßnahmen, die zur Verhinderung von Genitalverstümmelungen geeignet sind: die Betreuung akuter Gefährdungsfälle, politische Lobbyarbeit, öffentlichkeitswirksame Aktionen und konkrete Projekte zum Schutz aller gefährdeten Mädchen:

Einzelfall-Betreuung

Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden, z.B. Jugendämtern, Sozialdezernaten und Amtsgerichten zusammen; stellen Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen zusammen, um kompetentes Handeln zum Schutz der Mädchen zu erleichtern. Jeder Fall wird gründlich recherchiert und bis zum Ende begleitet. So stellen wir sicher, dass wirklich alle Möglichkeiten zum Schutz eines Mädchens genutzt werden.

Lobbyarbeit

Bislang werden die fehlenden Rahmenbedinungen für Prävention und Strafverfolgung kaum öffentlich diskutiert. Schutzmaßnahmen für alle gefährdeten Mädchen sind aber Regierungsaufgabe. Wir weisen die politischen Entscheider deshalb kontinuierlich auf ihre Verantwortung hin, stellen unsere Erkenntnisse und Lösungen zur Verfügung und führen persönliche Gespräche. Kurz: Wir stehen in ständigem Austausch mit PolitikerInnen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, sowie mit den jeweiligen Ministerien.

Öffentlichkeitsarbeit

Für ein breites Publikum bereiten wir Fakten, Zusammenhänge und Lösungen auf, korrigieren falsche Informationen (z.B. zu niedrige Zahlen gefährdeter Mädchen) und decken gravierende Misstände auf.

In Vorträgen und Seminaren vermitteln wir unterschiedlichen Zielgruppen fundierte und umfassende Kenntnisse der Problematik.

Projekte

Mit dem Kinderschutzprojekt „SOS FGM“ bieten wir einen Notruf, Beratung und Fortbildung für Fachkräfte sowie Hilfe für Opfer bei der Durchsetzung ihres Rechts auf Opferentschädigung an.

Die Verstümmelung tausender Patenmädchen in deutschen Entwicklungshilfeprojekten thematisieren wir mit der Patenmädchen-Kampagne. Daran können sich alle Menschen beteiligen, indem sie einfach mit den vorbereiteten Protestbriefen bei den Patenschaftsorganisationen Schutz für die Kinder einfordern.

Bei der Charity-Initiative VISION ACTION CHANGE setzen erstmals Musiker, Künstler und Designer unter dem Motto “with music, fashion & art against female genital mutilation” gemeinsam ein starkes Zeichen gegen diese schwere Misshandlung an Kindern. Mit der VISION ACTION CHANGE Charity-CD interessieren wir eine breite Öffentlichkeit für dieses Kinderschutz-Thema.

  • Aufgrund ihrer Fachkompetenz wird die TaskForce von verschiedenen Ministerkonferenzen der Länder als Kontakt empfohlen, wenn es um  die Bereitstellung von Informationen über Genitalverstümmelung und Einzelfallberatung geht.

  • Wir kooperieren mit dem Bund deutscher Kriminalbeamter (BDK), der den Schutz von Mädchen vor dieser schweren Gewalt als eine besondere Aufgabe des Kinderschutzes ansieht, für den sich der BDK seit vielen Jahren stark macht.

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