Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, Mädchen messbar und sicher vor der Gewalt der Genitalverstümmelung zu schützen.
Unser Engagement basiert auf dem Bekenntnis zu den unveräußerlichen und unteilbaren universellen Menschenrechten, zum Deutschen Grundgesetz, der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) , sowie der UN-Menschen- und Kinderrechtskonvention.
1. Einzelfall-Betreuung
Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden, z.B. Jugendämtern, Sozialdezernaten und Amtsgerichten zusammen; stellen Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen zusammen, um kompetentes Handeln zum Schutz der Mädchen zu erleichtern. Jeder Fall wird gründlich recherchiert und bis zum Ende begleitet. So stellen wir sicher, dass wirklich alle Möglichkeiten zum Schutz eines Mädchens genutzt werden.
2. Lobbyarbeit
Bislang werden die fehlenden Rahmenbedinungen für Prävention und Strafverfolgung kaum öffentlich diskutiert. Schutzmaßnahmen für alle gefährdeten Mädchen sind aber Regierungsaufgabe. Wir weisen die politischen Entscheider deshalb kontinuierlich auf ihre Verantwortung hin, stellen unsere Erkenntnisse und Lösungen zur Verfügung und führen persönliche Gespräche. Kurz: Wir stehen in ständigem Austausch mit PolitikerInnen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, sowie mit den jeweiligen Ministerien.
3. Öffentlichkeitsarbeit
Für ein breites Publikum bereiten wir Fakten, Zusammenhänge und Lösungen auf, korrigieren falsche Informationen (z.B. zu niedrige Zahlen gefährdeter Mädchen) und decken gravierende Misstände auf.
In Vorträgen und Seminaren vermitteln wir unterschiedlichen Zielgruppen fundierte und umfassende Kenntnisse der Problematik.
4. Projekte
Die Verstümmelung tausender Patenmädchen in deutschen Entwicklungshilfeprojekten thematisieren wir mit der Patenmädchen-Kampagne. Daran können sich alle Menschen beteiligen, indem sie einfach mit den vorbereiteten Protestbriefen bei den Patenschaftsorganisationen Schutz für die Kinder einfordern.
Mit dem Kinderschutzprojekt “SOS FGM” bieten wir neben einer Notruf-Nummer auch Beratung/Fortbildung für Fachkräfte und Hilfe für Opfer bei der Durchsetzung ihres Rechts auf Opferentschädigung an.
Aufgrund ihrer Fachkompetenz wird die TaskForce von verschiedenen Ministerkonferenzen der Länder als Kontakt empfohlen, wenn es um die Bereitstellung von Informationen und Einzelfallberatung geht. weiterlesen…
