Plan International überlässt in Hamburg 13 Mädchen der Genitalverstümmelung

Obwohl die Täter z.T. vehement ankündigten, ihre Töchter verstümmeln zu lassen, sieht Plan International

Obwohl die Täter z.T. vehement ankündigten, ihre Töchter verstümmeln zu lassen, sieht Plan International „keine akute Gefahr“ und verhindert wirksame Schutzmaßnahmen

Die Familien kündigten die Tat an, doch  Plan sieht keine akute Gefahr.

Hamburg, den 01.07.2014. In Hamburg überlässt der Verein Plan International 13 Mädchen der Genitalverstümmelung und weigert sich, sie wirksam zu schützen. Den Eltern der Kinder – aus Benin, Guinea, Ghana und Togo – ist die Strafbarkeit weitgehend bekannt. Dennoch hatten sie im Rahmen einer 2011 von Plan initiierten Umfrage z.T. sehr vehement angekündigt, ihre hier lebenden Töchter der Genitalverstümmelung zu unterwerfen, z.B.:

„Ich war in diesem Jahr in Guinea und wollte meine dritte Tochter beschneiden lassen, doch ich hatte Angst, sie würde erzählen, was ihr geschehen ist, wenn sie wieder in Deutschland ist. Deshalb warte ich noch ein wenig, bis sie weiß und versteht, dass es gefährlich ist, Deutschen davon zu erzählen. Ich werde sie beschneiden lassen. Ihr Körper muss das Zeichen der Klinge tragen. Das ist sehr wichtig.“ (1)

Dem Verein ist die Identität dieser potentiellen Täter bekannt, doch unterlässt er es bis heute, als zuständige Behörde das Jugendamt zu informieren, damit rechtliche Schritte zum Schutz der Mädchen umgesetzt werden können. Diese sind u.a. die Einschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts, um zuverlässig zu verhindern, dass die Verstümmelung im Ausland verübt werden kann sowie die Übertragung der Gesundheitsfürsorge an das Jugendamt, das durch regelmäßige Kontrolle der Unversehrtheit die Verübung der Tat in Deutschland oder im europäischen Ausland messbar abwenden kann. [Read more…]

Rund 1.400 Mädchen in Hamburg von Genitalverstümmelung bedroht.

In Hamburg besteht für rund 1.400 Mädchen das Risiko, einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Doch die Opfer bleiben meist

In Hamburg besteht für rund 1.400 Mädchen das Risiko, einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Doch die Opfer bleiben meist „unsichtbar“ und erhalten i.d.R. keinen Schutz

Genitalverstümmelungen an Mädchen zählen zu den am weitesten verbreiteten Kinderrechtsverletzungen unserer Zeit: Jedes Jahr werden mehr als drei Millionen Mädchen Opfer dieser Gewalt.

Diese Misshandlungen werden nicht nur weit weg – in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern – verübt, sondern sind auch bei uns ein epidemisches Problem: Sowohl in Europa als auch in Deutschland werden Genitalverstümmelungen nahezu unvermindert weitergeführt. Bis zu 80% der hier lebenden bis zu 50.000 gefährdeten Mädchen (d.h. mit entsprechendem Migrationshintergrund) werden der Verstümmelung unterworfen – oft während sog. „Ferienreisen“. [Read more…]

Genitalverstümmelung an Mädchen und wie diese Gewalt im Westen weiter angekurbelt wird. Teil 1: Verharmlosung

Die Verharmlosung von Genitalverstümmelung als "Beschneidung" ist grundlegend "WRONG"

„Wenn also schon die sprachliche Umschreibung deutlich zeigt, dass das Phänomen überhaupt nicht erfasst und verstanden wurde, wie soll man dann jemals Lösungsmöglichkeiten finden? Sprache ist untrennbar mit unseren Einstellungen verknüpft. Und unsere Einstellungen beeinflussen unser Verhalten. Das wird allzu leicht vergessen. Wer spricht, verhält sich. Das gilt für jeden Einzelnen” Dipl. Psych. Monika Gerstendörfer

Die sprachliche Verharmlosung von Genitalverstümmelung als „Beschneidung“ missachtet das grundlegendste Anliegen tausender Opfer

Die Gesetzmäßigkeiten der Wechselwirkung von Sprache und Verhalten verdeutlichen eindringlich, wie wichtig im Umgang mit Genitalverstümmelungen die Benutzung der richtigen Worte ist.

Die Verwendung der korrekten Terminologie „Genitalverstümmelung“ kann für die Überwindung der Verstümmelungsgewalt gar nicht hoch genug bewertet werden, denn sie ist die Grundvoraussetzung für einen adäquaten Umgang mit diesem Gewaltphänomen: [Read more…]

Plan International verhöhnt Spender, Öffentlichkeit und misshandelte Patenkinder

 

Obwohl Plan International rund 1/4 Mio. Patenmädchen der Verstümmelung überlässt, sagen sie den Spendern: Plan schützt Mädchen

Obwohl Plan International rund 1/4 Mio. Patenmädchen der Verstümmelung überlässt, sagen sie den Spendern: Plan schützt Mädchen

Falsche Werbe-Versprechen vs. Duldung schwerer Kinderrechtsverletzungen

Hamburg, den 19.04.2011: Plan International gehört neben World Vision, Kindernothilfe und ChildFund zu jenen Vereinen, die seit 2009 im Rahmen der Patenmädchen-Kampagne von tausenden Menschen kritisiert werden für ihre Weigerung, insgesamt fast eine halbe Million Patenmädchen vor Genitalverstümmelung zu schützen.

Seitdem rechtfertigt Plan International die Duldung gegenüber der Verstümmelungsgewalt mit kulturrelativistischen und paternalistischen Aussagen, präsentiert aber neuerdings Besuchern der Website folgende Überschrift zum Thema Genitalverstümmelung:

Plan schützt Mädchen – Plan setzt sich massiv für die Beendigung dieser gewaltsamen Praktik ein“.

Mit dieser nachweislich falschen Werbe-Aussage wird es für die Öffentlichkeit und die Spender fast unmöglich, ohne fundiertes Hintergrundwissen den tatsächlichen Betrug zu erkennen. In der Praxis erhalten die Patenmädchen eben keinen Schutz, sondern werden unter dem Deckmantel eines sogenannten „partnerschaftlichen, respektvollen Dialogs“ der Verstümmelung überlassen: [Read more…]

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