Genitalverstümmelung an Mädchen: Deutsche Ärzte wollen weiter schweigen

Die Bundesärztekammer und Verbände der Ärzteschaft wollen durch ihr Schweigen auch weiterhin Genitalverstümmelungs-Täter schützen

Bereits vor drei Jahren machten die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) aufmerksam auf die Rolle der Ärzteschaft bei der ausbleibenden Strafverfolgung gegen Eltern, die ihre Töchter der Genitalverstümmelung unterwerfen. Rund 50.000 in Deutschland gefährdete Mädchen können zu Opfern einer Genitalverstümmelung werden.

Die Verstümmelung der Genitalien eines Mädchens bedeutet zweifelsfrei eine schwere Körperverletzung. Der Elternteil, der diese Verstümmelung zulässt oder veranlasst, ist immer Anstifter oder Mittäter.

Die Straftat kann nur verfolgt werden, wenn die Körperverletzung auch festgestellt ist, was i.d.R. nur durch den untersuchenden Arzt stattfinden kann. Dieser aber unterliegt der medizinischen Schweigepflicht und darf deshalb seine Feststellung nicht an die Strafverfolgungsbehörden weitergeben. Da das Strafrecht erst dann angewandt werden kann, wenn diese Behörden Kenntnis eines Verbrechens erhalten, führt hier die Schweigepflicht zum Schutz der Täter. [Read more…]

Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung – Dank „SOS FGM“

Bis zu 50.000 Mädchen in Deutschland gelten als gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Generellen Schutz erhalten sie bislang nicht. Mit dem Notruf "SOS FGM" setzen wir uns für wirksamen Schutz gefährdeter Mädchen ein.

Bis zu 50.000 Mädchen in Deutschland gelten als gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Generellen Schutz erhalten sie bislang nicht. Mit dem Notruf „SOS FGM“ setzen wir uns für wirksamen Schutz gefährdeter Mädchen ein.

Am heutigen 06. Februar – dem „Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung“ –  wird wie jedes Jahr an diese schwere Misshandlung von Mädchen erinnert. Denn noch immer werden jedes Jahr mehr als drei Millionen weibliche Kinder Opfer der Genitalverstümmelung – vor allem in afrikanischen Ländern, aber auch in arabischen und asiatischen Ländern wie Irak, Jemen, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Indonesien und Malaysia.

In Deutschland gelten bis zu 50.000 minderjährige Mädchen als akut gefährdet. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.

Dabei handeln Täter, die ihre Töchter verstümmeln lassen, keineswegs aus Unwissenheit sondern sind sowohl über die schweren Folgen für die Opfer informiert als auch über die Rechtslage in Europa/Deutschland und wissen über entsprechende Verbote i.d.R. bestens Bescheid, wie Studien zeigen. Genitalverstümmelungen sind vielmehr Ausdruck eines allgemein gewalttätigen und lieblosen Familienumfeldes, in dem es um Kontrolle und Unterordnung geht.

Die gefährdeten Kinder sind auf besonderen Schutz durch Staat und Gesellschaft angewiesen – doch bislang werden gerade in der Politik die falschen Signale gesetzt:

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Weihnachtsaktion der Agentur LIQUID: Mitmachen, abstimmen, Mädchenschutz stärken

Für die Unterstützung von Herzensprojekten spendet die Agentur LIQUID insgesamt 4.444,-Euro

Für die Unterstützung von Herzensprojekten spendet die Agentur LIQUID insgesamt 4.444,-Euro

Zum Jahresende hat die Augsburger Agentur LIQUID eine ganz besondere Spendenaktion ins Leben gerufen:

Aus 50 tollen Hilfsprojekten wählte das Team um Carina Oschulko und Ilja Sallacz vier Herzensprojekte, unter denen ein Spendentopf mit insgesamt 4.444,- Euro aufgeteilt wird.

Wir freuen uns riesig, dass die TaskForce ausgewählt wurde.

Damit wird sie mit ihrer unermüdlichen Arbeit für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung – z.B. durch den bundesweiten Notruf SOS FGM – unterstützt.

Nun können Sie mitbestimmen, welchen Anteil der Spende die TaskForce erhalten wird:

Klicken Sie auf den Spendenbutton weiter unten, um auf die Spendenseite zu gelangen. Unter dem Menüpunkt „Projekte“ werden alle vier Herzensprojekte kurz vorgestellt. Die TaskForce finden Sie unter der Rubrik „II Unglückliche Mädchen“.

Direkt darunter können Sie für die TaskForce abstimmen, indem Sie erst auf das Dreieck und dann auf den Button „Abstimmen“ klicken 🙂

Wir freuen uns über jede Stimme und wünschen uns und den drei Projekten, die ebenfalls dabei sind, viel Erfolg und sagen schon einmal von Herzen DANKE – an alle Unterstützer/innen und an das Team von LIQUID.

Die Aktion läuft bis zum 15. Januar 2016.

Und hier der Spendenbutton:

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Rund 1.400 Mädchen in Hamburg von Genitalverstümmelung bedroht.

In Hamburg besteht für rund 1.400 Mädchen das Risiko, einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Doch die Opfer bleiben meist

In Hamburg besteht für rund 1.400 Mädchen das Risiko, einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Doch die Opfer bleiben meist „unsichtbar“ und erhalten i.d.R. keinen Schutz

Genitalverstümmelungen an Mädchen zählen zu den am weitesten verbreiteten Kinderrechtsverletzungen unserer Zeit: Jedes Jahr werden mehr als drei Millionen Mädchen Opfer dieser Gewalt.

Diese Misshandlungen werden nicht nur weit weg – in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern – verübt, sondern sind auch bei uns ein epidemisches Problem: Sowohl in Europa als auch in Deutschland werden Genitalverstümmelungen nahezu unvermindert weitergeführt. Bis zu 80% der hier lebenden bis zu 50.000 gefährdeten Mädchen (d.h. mit entsprechendem Migrationshintergrund) werden der Verstümmelung unterworfen – oft während sog. „Ferienreisen“. [Read more…]

Laufen, Schwimmen & Radfahren für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung: Team Ronouchi unterstützt die TaskForce

Wir freuen uns sehr, dass das Team Ronouchi die Arbeit der TaskForce zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung unterstützt

Wir freuen uns sehr, dass das Team Ronouchi die Arbeit der TaskForce zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung unterstützt

Unter dem Motto „Fundrunning for a better World“ verbindet das „Team Ronouchi“ seit 2005 sportliche Aktivität mit dem Engagement für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt.

Die sportbegeisterten Mitglieder nehmen an Ironman-Wettkämpfen, Marathons und vielen anderen Sport-Events teil und sammeln dabei Spenden.

„Wir sind davon überzeugt, dass auch kleine Dinge und Schritte zur Verbesserung der Welt beitragen. Insbesondere liegt uns die Unterstützung, Hilfe und der Schutz von Kindern und Jugendlichen am Herzen.“ erklärt uns der Münchener Unternehmensberater Michael Klein, der den Vorstand von Team Ronouchi leitet. Und: „Das Thema Genitalverstümmelung ist dermaßen niederschmetternd, dass wir hier gerne unterstützen.“  

Aus diesem Grund hat die Mitgliederversammlung des Vereins entschieden, in diesem Jahr auch die Arbeit der TaskForce zu unterstützen.

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Die Unterstützung hilft uns, das Notrufprojekt SOS FGM zu sichern und zu erweitern.

Weitere Infos über das Team Ronouchi gibt es unter www.fundrunning.de

Foto: (c) Team Ronouchi

Toller Abschluss des Jahres 2013…

Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis bei der

Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis bei der „betterplace Fundraising-Challenge“ und danken allen Unterstützern

…und ein energiegeladener Start in das Jahr 2014

Das neue Jahr ist gerade zwei Tage alt – und wir sind bereit, uns auch 2014 mit aller Kraft einzusetzen, damit gefährdete Mädchen wirksam und nachhaltig vor Genitalverstümmelung geschützt werden.

Dabei beflügelt uns auch das tolle Ergebnis, das wir bei der „betterplace Fundraising-Challenge“ im Dezember 2013 erzielen konnten:

Mehr als 250 Organisationen und Vereine nahmen an der Challenge teil – und obwohl wir am Ende keine Spitzenposition und somit ein Preisgeld erreicht haben, wurde uns so viel Unterstützung zuteil wie nie zuvor:

Mit mehr als 31.000 gespendeten Payback-Punkten erreichten wir immerhin Platz 13 in der Payback-Punkte-Challenge und 25 Spender (die jeweils zwischen 10,- und 500,-€ spendeten) brachten uns auf Platz 43 der XING-Spenden-Challenge.

Sogar die Huffington Post berichtete über das Mädchenschutz-Projekt der TaskForce.

Den Gewinner-Organisationen gratulieren wir.

Und wir danken herzlich allen Unterstützern, denn sie haben uns signalisiert und bestätigt, dass der Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung wichtig, unverzichtbar und unterstützenswert ist.

So gilt unser Dank auch allen Partnern, Helfern und Unterstützern, die unsere Arbeit im Jahr 2013 gefördert haben.

Nun wünschen wir uns – und allen Mitstreitern – ein erfolgreiches neues Jahr!

Spendenhandel unterstützt die TaskForce

Spendenhandel ist für die Gründerin Kirsten Hermes eine Herzensangelegenheit

Spendenhandel ist für die Gründerin Kirsten Hermes eine Herzensangelegenheit

Endlich ist es soweit: Unter dem Motto „Schau hin“ startete der Onlineshop „Spendenhandel“, der mit Luxus handelt und gleichzeitig etwas Gutes tut: Denn alle Produkte – von der Schokolade bis zum Schmuck – kommen aus guten Händen, werden fair und sozial produziert, aus Materialien, die unsere Welt nicht ausbeuten.

Und der Clou: Bei jedem Einkauf werden 13% des Kaufpreises an eine Organisation gespendet, die der Käufer/die Käuferin selbst wählt.

Die Preise werden dabei für die Spenden nicht erhöht, sondern entsprechen den vorgegebenen Preisen der produzierenden Unternehmen. Doch statt Rabattschlacht heißt es bei Spendenhandel ganz einfach spenden.

Für Kirsten Hermes, die Gründerin des Shops, ist Spendenhandel eine Herzansangelegenheit:

„Ich bezeichne mich gerne als Konsumoptimiererin…Mir ist seit Jahren bewusst, dass ich auf der Sonnenseite des Lebens stehe. Ich habe Menschen um mich, die mir den Rücken freihalten und mit mir gemeinsam weiterdenken. Irgendwann war mir aber das Weiterdenken nicht mehr genug. Ich wollte etwas Handfestes tun. Ich wollte handeln. Handeln für die, die keine Lobby haben. Und handeln mit Waren, die aus vernünftigen Produktionen kommen wegen derer niemand leiden musste. Und ich wollte spenden. Meine Aufmerksamkeit und am liebsten auch Geld. Daraus wurde Spendenhandel…“

Wir freuen uns mit Kirsten Hermes über den erfolgreichen Start ihres Shops, der z.B. Schmuck von Drachenfels-Design bietet aber auch Musik, Spielzeug, Lederwaren und Deko-Artikel.

Und ganz besonders freuen wir uns darüber, dass Kirsten Hermes auch der Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung am Herzen liegt und sie deshalb unseren Notruf SOS FGM unterstützt.

1.000,- Euro von DRACHENFELS DESIGN für den Mädchenschutz

Die Themen

Die Themen „Gesundheit und Schutz“ spielen auch bei den Schmuckstücken von DRACHENFELS DESIGN eine Rolle, wie hier bei der farbenprächtigen Kollektion „Memories of Kashmir“

Auch in diesem Jahr dürfen wir uns über ein tolles Ergebnis der Facebook-Spendenaktion von DRACHENFELS DESIGN freuen:

Für jeden neuen Fan und immer dann, wenn ein Fan die Aktion mit seinen Freunden teilte und sie damit zum Mitmachen motivierte, unterstützte DRACHENFELS DESIGN die Arbeit der TaskForce mit 1,- Euro.

Anlass war der 25. November – der Internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Am Ende zählte DRACHENFELS DESIGN rund 700 neue Fans und den Beitrag hatten so viele Menschen geteilt und auf die Problematik der Genitalverstümmelung aufmerksam gemacht, dass wir nun eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro in Empfang nehmen dürfen!

Mit dem Geld werden wir unser erfolgreiches Notrufprojekt SOS FGM sichern und die wichtigen Handlungsempfehlungen für Fachkräfte in einer bundesweiten Auflage veröffentlichen können.

Ein herzliches Dankeschön geht an Franziska von Drachenfels, die diese tolle Aktion initiiert hat und sich mit Herz und Seele für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung engagiert: „Wir alle sind gefordert – als Gesellschaft und einzelne Personen – aufmerksam und achtsam zu sein und uns dafür stark zu machen, dass Mädchen „vor unserer Haustür“ vor dieser schweren Gewalttat bewahrt werden.“

Hildener Vereine spenden für den Schutz von Mädchen

Scheck-Übergabe im Hildener Rathaus, v.l.n.r.: Michaela Neisser (Sachgebietsleiterin im Amt für Soziales und Integration), Gisela Kleinen-Piel (stellvertretende Kulturamtsleiterin), Efthalia Banti (Philia), Ines Laufer (Geschäftsführerin Task Force), Helena Albers (Philia) und Gabriele Schifano (CITH)

Am Montag durften wir uns über ein wunderbares Vorweihnachtsgeschenk in Form einer Spende über 1.200,-€ freuen! Die Übergabe des symbolischen Schecks fand im Rahmen einer kleinen Veranstaltung im Hildener Rathaus statt.

Initiiert hat diese tolle Aktion Efthalia Banti, Vorstandsvorsitzende des Griechisch-Deutschen Freundeskreises e.V. (PHILIA), nachdem sie im Sommer unsere Präventionsbroschüre gelesen hatte, die wir gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann und dem Weißen Ring realisiert haben.

„Man muss einfach etwas tun, um die Mädchen hier zu schützen – wir dürfen diese Taten nicht zulassen“ war für Efthalia Banti sofort klar und sie ließ ihren Gedanken auch Taten folgen: Sie begeisterte die Mitglieder ihres Vereins – ebenso wie die des befreundeten Italienischen Freundeskreises CITH – für eine Spendenaktion zugunsten der Mädchenschutzarbeit der TaskForce.

Einen passenden Anlass gab es im September: Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Horst Thiele und in Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch das Hildener Kulturamt und das Integrationsbüro feierten die Vereine „50 Jahre Gastarbeiter in Deutschland“, luden dafür zu einer Lesung und kündigten an, die Einnahmen für die TaskForce und ihre Arbeit zum Schutz von Mädchen zu spenden.

Die Resonanz war enorm – fast 1.000 € kamen zusammen, die von PHILIA auf 1.200 € aufgerundet wurden. Mit dem Geld können wir im kommenden Jahr unser erfolgreiches Notrufprojekt SOS FGM ausbauen.

„Das soll keine einmalige Aktion gewesen sein – so Efthalia Banti – eine weitere Veranstaltung mit einem Fachvortrag im nächsten Jahr wäre toll.“

Wir werden auf jeden Fall gerne dabei sein und bedanken uns noch einmal herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben – und natürlich auch bei der Initiatorin.

Danke an DRACHENFELS DESIGN!

Nach erfolgreicher Facebook-Aktion spendet DRACHENFELS DESIGN 1.000,-€ für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

Es ist bereits das dritte Jahr, in dem wir auf die großzügige Unterstützung der Schmuckmanufaktur DRACHENFELS DESIGN aus Pforzheim zählen dürfen.

Kurz vor dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen, startete die Firmeninhaberin Franziska von Drachenfels eine Spendenaktion auf der Facebook-Seite ihres Unternehmens, an der sich die „Fans“ wieder zahlreich beteiligten.

Jeweils 1,- Euro spendete DRACHENFELS DESIGN für jeden neuen Facebook-Fan und immer dann, wenn ein Fan die Aktion mit seinen Freunden teilte, sie damit zum Mitmachen motivierte und auf die Problematik der Genitalverstümmelung aufmerksam machte.

Innerhalb von 14 Tagen wurden auf diese Weise 1.000,-€ für die Unterstützung der Arbeit der TaskForce für konkreten, nachhaltigen und messbaren Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung gesammelt.

Wir freuen uns riesig über dieses tolle Ergebnis und danken DRACHENFELS DESIGN für die großartige Aktion.

Im Gespräch verriet uns Franziska von Drachenfels, 

Edler, opulenter, handgefertigter Schmuck ist das Markenzeichen von DRACHENFELS DESIGN

warum ihr das Thema am Herzen liegt:

TaskForce: Drachenfels Design unterstützt die Mädchenschutzprojekte der TaskFore seit drei Jahren. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Franziska von Drachenfels: Genitalverstümmelung an Mädchen ist in meinen Augen die schrecklichste Form der Erhaltung patriarchaler Strukturen. Für mich als Frau und Feministin ist diese Gewalt einfach untragbar.

Eigentlich sollte bezüglich dieses Themas ein Aufschrei durch die Welt gehen und ich frage mich, wo all die Millionen Frauen sind, die dazu etwas sagen müssten?
Schließlich beschränkt die Genitalverstümmelung nicht nur die Mädchen/Frauen in ihrem Leben sondern auch die Männer dieser Kulturkreise, da sie keine demokratische und partnerschaftliche Beziehung mit ihren Frauen und ihren Familien leben können.

Es ist ein Teufelskreis, der die Entwicklung eines neuen Bewusstseins verhindert. Darum kommen auch keine politischen Konsequenzen in Gang. Dieser Teufelskreis führt auch zur Verschärfung der kulturellen und politschen Kluft, die wir ohnehin momentan weltweit erleben. Somit ist dieses Thema ein sehr politisches und geht uns alle – sowohl Frauen als auch Männer – dringlich etwas an. [Read more…]

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