Was ist FGM?

Genitalverstümmelung ist vor allem eines:
kein Randthema!

Genitalverstümmelungen an Mädchen zählen zu den systematischsten und
am weitesten verbreiteten Misshandlungen und Kinderrechtsverletzungen.

Obwohl heute weltweit als Menschenrechtsverletzung geächtet, werden dennoch jedes Jahr weitere drei Millionen Mädchen in Afrika Opfer der Verstümmelung; jene aus dem Jemen, Iran und Irak sowie Indonesien und Malaysia noch gar nicht eingerechnet.

Den Mädchen werden die Klitoris und häufig auch die Schamlippen herausgeschnitten, um eine eigenständige Sexualität zu unterdrücken und ihnen eine untergeordnete Stellung in der Gesellschaft zuzuweisen. Der brutale Übergriff geht oft einher mit zusätzlicher Gewalt (wie Schlägen) und dient dazu, den Willen des Kindes zu brechen.

Bis zu 98% der Mädchen eines Landes oder einer Region (z.B. in Ägypten, Äthiopien, Eritrea, Sudan, Gambia uvm.) werden durch die Verstümmelung ihrer Genitalien gequält, körperlich schwer geschädigt und oft lebenslang traumatisiert.

UNICEF teilte 2005 mit: es werden jeden Tag mindestens 8.000 Babies, Kleinkinder und Mädchen aller Altersstufen verstümmelt!

Die WHO geht von 150 Millionen Opfern in Afrika aus (das sind etwa 4,5 mal mehr Betroffene als bei HIV/Aids).

Weltweit gibt es – realistisch betrachtet – mehr als 200 Millionen Opfer und Überlebende, d.h. jede 20. Frau auf der Welt muss mit verstümmelten Geschlechtsteilen leben. Erfahren Sie mehr über die Verstümmelungs-Praktik >

Get Adobe Flash player