Bafing Kul

Der Sänger kennt das Problem der Genitalverstümmelung aus seinem Heimatland Mali: “Das ist eine der schlimmsten Formen von Gewalt, die Frauen und Mädchen angetan wird”.

Bereits 1998 veröffentlichte er in Mali den Song “Demystification”, der sich gegen die Verstümmelungen richtet und die Islamisten so sehr gegen Bafing aufbrachte, dass er 2002 nach Paris floh.

2004 stellte er der Öffentlichkeit seinen zweiten Song gegen die Verstümmelungen vor “Eh!Eh!Eh!”, der sich auch auf seinem aktuellen Album “Yelen-la Lumière – the Light” wiederfindet, wie auch der Song “Litte girls from Africa”, der sich ebenfalls gegen Genitalverstümmelung ausspricht.

Heute sagt Bafing zornig: “Es ist genug geredet worden, höchste Zeit, endlich zu handeln.” Für die Rechte von Mädchen und Frauen setzt er sich auch außerhalb der Musik ein, sprach sich z.B. im Frühjahr 2009 im Europaparlament in Brüssel für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung aus und nahm 2010 an einer Konferenz afrikanischer Parlamentarier in Burkina Faso teil, auf der Strategien für die Beendigung der Verstümmelungspraxis diskutiert wurden.

This is NOT a problem of “colour” or “race” – it is a HUMAN problem that concerns us all – and that should strongly preoccupy us – no matter where we are!

Bafing Kul engagiert sich mit seinen beiden Songs “Eh!Eh!Eh!” und “Little Girls From Africa” auf unserem Benefiz-Album VISION ACTION CHANGE. Mehr über Bafings Musik und sein Engagement für Frauenrechte erfahren Sie auf seiner Website, auf MySpace oder seiner Facebook-Seite.

Live-Performance von „Eh!Eh!Eh!“:

Dokumentation aus Mali – „It won´t be for today“:

Weiter zum Interview mit Bafing aus Herbst 2009…

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