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	<title>TaskForce &#187; News international — TaskForce</title>
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	<description>Effektive Prävention von Genitalverstümmelung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 13:29:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Genitalverstümmelung an Mädchen: Ausdruck eines allgemein gewalttätigen Familienumfeldes</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genitalverstümmelung ist Ausdruck eines gewalttätigen Familienumfeldes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">
<div id="attachment_6091" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6091 " title="Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/01/iStock_000014772742XSmall-300x199.jpg" alt="Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa</p></div>
<p><strong>Genitalverstümmelungen sind in einer liebevollen familiären Umgebung undenkbar!</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">In der medialen Berichterstattung über das Thema &#8220;Genitalverstümmelung&#8221; werden der Öffentlichkeit seit Jahren mit monotoner Regelmäßigkeit diverse &#8220;Bären aufgebunden&#8221;, insbesondere durch die Aussage, Eltern, die ihre Töchter genitalverstümmeln lassen, seien im Grunde fürsorgliche Menschen, die nur das Beste für ihre Kinder wollten. Es wird suggeriert, die Verstümmelung sei ein &#8220;einmaliger Ausrutscher&#8221; in einer ansonsten liebevollen Familie.</p>
<p style="text-align: justify;">Vertreter dieser fatalen Fehleinschätzung finden wir in sämtlichen Bereichen. Hier einige Beispiele:<span id="more-6090"></span></p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Migrantinnen</strong>, die zwar oberflächlich vorgeben, sich gegen <a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/macht-der-sprache/verharmlosung-zurueckweisen/" target="_blank">&#8220;Beschneidung&#8221;</a> einzusetzen, sich jedoch nach wie vor mit der Gewaltkultur identifizieren, aus der sie stammen, in erster Linie um Verständnis für die Täter werben und die Täterinteressen über die der Opfer stellen wie z.B. die Somalierin <strong>Jawahir Cumar</strong>, über deren fragwürdige Aktionen wir bereits in einem <a href="http://blog.taskforcefgm.de/2011/07/fgm-im-stern-von-verharmlosung-bis-volksverdummung/" target="_blank">Blog-Artikel</a> berichteten:<a href="http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7898926,00.html" target="_blank"> &#8220;Die Eltern glauben ja, dass sie ihren Töchtern damit etwas Gutes tun&#8221;</a> behauptete sie in einem Interview mit dem ZDF.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Wissenschaftler </strong>wie der amerikanische Professor <strong><a href="http://www.polisci.ucsd.edu/~gmackie/page5.html" target="_blank">Gerry Mackie</a></strong>, der sich als ideologischer Gehilfe der verfehlten Strategie der Organisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tostan" target="_blank">Tostan</a> betätigt, die Unsummen an Spendengeldern verschwendet und mit ihrem <a href="http://www.taskforcefgm.de/2011/07/english-why-the-approach-of-education-and-information-leads-to-complicity-in-female-genital-mutilation/" target="_blank">falschen Ansatz</a> kläglich scheitert: <a href="http://darwinianconservatism.blogspot.com/2009/11/gerry-mackie-on-female-circumcision.html" target="_blank">&#8220;Parents love their children and want to do the best for them.&#8221;</a> schreibt er.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Organisationen </strong>und sogenannte Aktivistinnen wie <strong>Isabelle Ihring</strong>, die mit <strong>Terre des Femmes </strong>einen Verein vertritt, der in Deutschland <a href="http://www.taskforcefgm.de/en/2010/02/terre-des-femmes-schuetzt-verstuemmelungs-taeter/" target="_blank">Gewalttäter schützt</a> und <a href="http://www.ptext.net/pressemitteilung/terre-femmes-ueberlaesst-5-jaehrige-genitalverstuemmelung-guinea-210894" target="_blank">Mädchen der Genitalverstümmelung überlässt</a>: Ihr Kommentar: <a href="http://www.wortoptimal.de/images/stories/10ez14kr.pdf" target="_blank">&#8220;Die Eltern machen das ja nicht aus Grausamkeit, sie wollen das Beste für das Mädchen&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Westliche Politiker </strong>wie die ehemalige <strong>schwedische Familienministerin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Berit_Andnor" target="_blank">Berit Andnor</a></strong>, die mit ihrer misslungenen Appeasement-Politik mit dafür verantwortlich war, dass ein in Schweden aufgewachsenes Mädchen von seinem somalischen Vater ungehindert in sein Heimatland verschleppt, verstümmelt und zurückgelassen werden konnte. Die Sozialdemokratin schreibt in einer Regierungsbroschüre, <a href="dass Eltern, die ihre Tochter beschneiden lassen, dies nicht aus Grausamkeit täten. " target="_blank">dass Eltern, die ihre Tochter beschneiden lassen, dies nicht aus Grausamkeit täten.</a></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Mythos elterliche Liebe</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Im Januar 2007 widersprach die mit “1.000 Frauen für den Frieden” für den Friedensnobelpreis nominierte Menschenrechtlerin, <strong><a href="http://www.beate-blumenthal.ch/Monika/kurzvita.html" target="_blank">Dipl. Psych. Monika Gerstendörfer</a> </strong>dem  Trugschluss, <em>&#8220;Eltern meinten es generell gut mit ihren Kindern&#8221;</em> und erinnerte daran, dass es sich dabei um eine durch nichts zu beweisende These handele:</p>
<p>Im realen Leben sei  das <em>“Eltern-Kind-Verhältnis und das Erwachsenen-Kind-Verhältnis schon immer eines der schlimmst möglichen Gewaltverhältnisse</em>”:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">“Diese Aussage beeinhaltet die Annahme (oder ist es ein frommer Wunsch?) sowie die durch nichts zu beweisende These, dass Mütter und Väter  grundsätzlich “gut” zu ihren Kindern sind; nur das Beste für sie wollen.<br />
Das ist falsch. Und:<br />
Wer mit solch einer falschen These startet, landet unweigerlich bei  falschen Schlüssen.<br />
Denn: Nirgendwo auf der Welt sind Eltern grundsätzlich gut zu ihren Kindern. Man öffne bitte die Augen und sehe sich den Zustand dieses Planeten an…!<br />
Das Eltern-Kind-Verhältnis und das Erwachsenen-Kind-Verhältnis war schon immer eines der schlimmst möglichen Gewaltverhältnisse.<br />
Weltweit werden Kinder geprügelt, sexualisiert misshandelt, verkauft, als Kindersoldaten missbraucht, psychischem innerfamilialem Terror ausgesetzt, verbrüht, mit brennenden Zigaretten traktiert, dem Hungertod überlassen, sogar an den Genitalien verstümmelt u.v.m.<br />
DAS ist der Punkt.<br />
Und natürlich gibt es bei vielen dieser Gewaltformen einen massiven Gender-Effekt, der mit den partriarchalen Gesellschaften auf der Erde unmittelbar zusammenhängt…&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Höchste Zeit, sich den &#8211; zugegeben unbequemen &#8211; Tatsachen zu stellen und die folgenden Fakten zu verinnerlichen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Gewalt hat mit Liebe oder &#8220;guten Absichten&#8221; NICHTs zu tun!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Gewalt ist <a href="http://books.google.de/books?id=dZncldnVIl4C&amp;pg=PA14&amp;lpg=PA14&amp;dq=die+zur+absichtlichen+k%C3%B6rperlichen+Verletzung+anderer+f%C3%BChrt&amp;source=bl&amp;ots=PeBOA3TWzn&amp;sig=wiLxtykKgUK8hm4iNVtxajRWRzc&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=qw4cT8nbFdCr-gbN5_ikCg&amp;ved=0CDYQ6AEwBA#v=onepage&amp;q=die%20zur%20absichtlichen%20k%C3%B6rperlichen%20Verletzung%20anderer%20f%C3%BChrt&amp;f=false" target="_blank">eine Machtaktion, die &#8220;zur absichtlichen &#8230; Verletzung anderer führt&#8221;</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Es geht darum, den Willen des Opfers, über das Gewalt ausgeübt wird, zu missachten, zu brechen und unter den Eigenen zu unterwerfen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch der besonders systematischen Gewalt der Genitalverstümmelung liegt diese Intention zugrunde:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><a href="http://www.taskforcefgm.de/2011/04/english-the-myths-about-female-genital-mutilation-part-i/" target="_blank">&#8220;Female Genital Mutilation is NOT an act of love but an act of disrespect, disdain, violence and personal material interests of others than the victims…&#8221;</a></strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.) Gewalt von Eltern gegen ihre Kinder ist sowohl perfideste Missachtung als auch Respektlosigkeit und Vertrauensmissbrauch, da die Opfer von ihnen vollkommen abhängig sind und Liebe und Schutz erwarten.</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Zusammenhang zwischen innerfamiliärer Gewalt und Genitalverstümmelung&nbsp;</p>
<div id="attachment_6092" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><img class="size-medium wp-image-6092   " title="Bis zu 100% der Mädchen in den Verstümmelungs-Kulturen werden systematisch misshandelt" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/01/iStock_Maedchen_Haende_vormGesicht-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bis zu 100% der Mädchen in den Verstümmelungs-Kulturen werden systematisch misshandelt</p></div>
<p></strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Von Anfang an haben wir Genitalverstümmelungen als systematische Gewalt beschrieben, die nur in einem <a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/was-ist-fgm/motiv/" target="_blank">Umfeld genereller Unterdrückung</a> &#8211; in einem stabilen Gewaltkreis &#8211; möglich ist, in dem ein generell hohes Maß an Gewalt gegen Kinder verübt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem <a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-afrika.html" target="_blank">äußerst empfehlenswerten Blog</a> von <strong>Sven Fuchs</strong> &#8211; der in Hamburg Soziologie studiert hat und sich seitdem mit den Ursachen, Mechanismen und Folgen von Gewalt befasst &#8211; finden wir die fundiert aufbereiteten empirischen Belege dafür, dass Genitalverstümmelungen unmittelbar mit genereller, massiver innerfamiliärer Gewalt und Misshandlung gegen Kinder &#8211; insbesondere gegen Mädchen &#8211; verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Sven Fuchs hat Studien von <strong>UNICEF</strong> und dem <strong>African Child Policy Forum</strong> ausgewertet. Die Ergebnisse beschreiben eine kaum vorstellbare Dimension schwerer Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft:</p>
<p><strong><a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-kenia-uganda-und.html" target="_blank">Beispiele aus den jeweiligen Hauptstädten:</a></strong></p>
<p>- In <strong>Äthiopien</strong> &#8211; <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/06/FGM-ethiopia.pdf" target="_blank">einem Land mit rund 90% Verstümmelungsrate besonders innerhalb sozial gehobener, gebildeter Schichten</a> &#8211; geben  <strong>84% der Mädchen</strong> an, körperlich misshandelt zu werden. (*)</p>
<p>- <strong>100% der äthiopischen Mädchen</strong> werden Opfer psychischer Gewalt (**). <strong>In Kenia sind es 96,4%.</strong></p>
<p>- In anderen Ländern, in denen die Verstümmelungen nahezu flächendeckend &#8211; an der gesamten weiblichen Bevölkerung &#8211; verübt werden, sieht es ähnlich aus: In <strong>Ägypten</strong> werden z.B. <strong><a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-afrika.html" target="_blank">92% der Kinder </a></strong>misshandelt, in <strong>Burkina Faso 83%,</strong> in <strong>Gambia 87%, Guinea Bissau 82%</strong> und an der <strong>Elfenbeinküste 91%.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Fazit halten wir fest: Nicht alle Familien, die ihre Kinder/Mädchen misshandeln verüben auch Genitalverstümmelung &#8211; aber jene Familien, die Genitalverstümmelungen an ihren Töchtern anstiften, misshandeln sie i.d.R. auch physisch und psychisch.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch im Zusammenhang mit Genitalverstümmelungs-Gefahr für Mädchen, die in Deutschland leben, ist allgemeine elterliche Gewalt ein Thema:</strong></p>
<p>Die TaskForce hat in den vergangenen 4 Jahren mehr als 30 Fälle begleitet, bei denen es um die Abwendung der Gefahr von Genitalverstümmelung an Mädchen, die in Deutschland leben, ging, mehr als die Hälfte aus binationalen Partnerschaften. Die Gerichtsbeschlüsse einiger dieser Fälle haben wir <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/03/gerichtsbeschluesse/" target="_blank">hier</a> veröffentlicht.</p>
<p>Auffällig ist, dass die Mädchen in nahezu 100% der Fälle auch Opfer genereller, innerfamiliärer physischer Gewalt (z.B. durch Schläge) &#8211; durch die Elternteile afrikanischer Herkunft &#8211; waren und sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wirksame Schutzmaßnahmen für Mädchen vor dieser schweren Gewalt müssen daher auf der Grundlage beruhen, dass Genitalverstümmelung ein systematisches Gewaltphänomen ist, dessen Täter keineswegs aufgrund mangelnder Bildung oder fehlender Kenntnis des Leids, das sie verursachen, handeln, sondern diese Taten – wie alle Gewalttäter – begehen um ihre eigenen ideologischen, persönlichen und materiellen Interessen gegen die der Opfer durchzusetzen – in vollem Bewusstsein der Folgen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anhand dieser Erkenntnisse hat die TaskForce wirksame Strategien erarbeitet, mit denen gefährdete Mädchen sowohl <a href="http://www.taskforcefgm.de/loesung/forderungen/" target="_blank">in Deutschland</a> als auch <a href="http://patenmaedchen.de/die_loesung.html" target="_blank">in Entwicklungshilfeprojekten</a> nachhaltig und messbar geschützt werden können.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(*) Durch Schläge mit einem Gegenstand, Prügel, Tritte, Würgen/Verbrennungen, sehr harte Arbeit, Heißes oder bitteres Essen in den Mund der Mädchen einflößen, Einsperren, Essensgabe verweigern</p>
<p>(**) Durch Bloßstellen, Beschimpfungen, Anschreien, Drohung verlassen zu werden, Ignoriert werden, Wegnahme von Geld und Besitz, Diskriminierung auf Grund der Rasse, Ethnie oder Religion, Familienmitglied sagte, das Mädchen wäre am besten nicht geboren worden, Miterleben von Gewalt und Tötung eines Menschen, Gezwungen werden, einem anderen körperliche Gewalt zuzufügen oder eine Waffe zu benutzen, Androhung von Verletzungen und Tod</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tag der Menschenrechte: Féenose veröffentlicht ihr neues Album &#8220;Albinos&#8221;</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/tag-der-menschenrechte-feenose-veroffentlicht-ihr-neues-album-albinos/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 19:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News international]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch auf ihrem neuen Album "Albinos" setzt Féenose ein Zeichen gegen FGM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-6077" title="Feennose_Albinos" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/12/Feennose_Albinos-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Für die Veröffentlichung ihres neuen Albums “Albinos” hat <a href="http://www.feenose.com/" target="_blank">Féenose</a> ganz bewusst den heutigen 10. Dezember – den “Internationalen Tag der Menschenrechte” gewählt, denn es ist Menschen mit Albinismus (Albinos) gewidmet, die besonders in Afrika an den der Gesellschaft gedrängt und häufig Opfer furchtbarer Verbrechen werden. Die Künstlerin will auf dieses Problem aufmerksam machen und wachrütteln, damit sich in den Köpfen der Menschen und in ihrem Handeln etwas ändert.</p>
<p>Wie schon auf ihrem ersten Album <a href="http://itunes.apple.com/de/album/showtime/id373059740?i=373059796" target="_blank">“Da wou wô”</a>(mit dem Song “Excision/Silence”, der das <a href="http://vision-action-change.com/music/" target="_blank">VISION ACTION CHANGE-Album</a> bereichert) setzt Féenose mit “Albinos” ein Zeichen für ein Ende der Genitalverstümmelungen an Mädchen: Mit dem Song “Confidence” bricht Féenose das Schweigen über ihre eigene schmerzvolle Erfahrung, die sie als Kind durch die Verstümmelung erleiden musste.</p>
<p><em>“Ich habe jetzt den Mut und die Stärke, in der Öffentlichkeit darüber <em>zu sprechen, dass ich selbst Opfer dieser Praktik bin. Die Welt soll wissen, dass wir – Frauen und Mädchen, die diese Gewalt überlebt habe – wirklich existieren, denn oft genug sind wir dazu verdammt uns zu verstecken und zu schweigen, um gesellschaftlich nicht geächtet zu werden.” </em>so die Künstlerin in einem <a href="http://www.burkinafaso-cotedazur.org/cms/feenose.html" target="_blank">Interview</a></em></p>
<p><a href="http://vision-action-change.com/feenoses-neues-album-albinos-release-am-tag-der-menschenrechte/" target="_blank">weiterlesen auf der WebSeite von VISION ACTION CHANGE</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Genitalverstümmelung steht im Irak ab sofort unter Strafe</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/06/genitalverstummelung-steht-im-irak-ab-sofort-unter-strafe/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 09:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>
		<category><![CDATA[WADI e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gesetz verbietet jetzt im Irak die Verstümmelung von Mädchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-5754" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/06/Iraq_lachicaphoto-300x273.jpg" alt="" width="300" height="273" />wadi e.V, Berlin/Suleymaniah:  Der 22. Juni war ein guter Tag für die Frauen und Mädchen aus dem Nordirak. Mit großer Mehrheit hat sich das Regionalparlament in der kurdischen Autonomieregion des Irak für die Annahme eines Gesetzes ausgesprochen, das die Verstümmelung weiblicher Genitalien (FGM) künftig verbietet. Demnach macht sich künftig strafbar, wer aus traditionellen, religiösen oder anderen Gründen die gerne als »Beschneidung« beschönigte Operation an Frauen oder Mädchen durchführt.</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Jahrzehntelang verschwiegen stellt FGM ein erhebliches Problem im Nordirak dar. Erst Studien, die seit 2007 von <a href="http://www.wadi-online.de/" target="_blank">WADI</a> mit lokalen Partnerorganisationen durchgeführt wurden zeigten, dass deutlich mehr als 60 Prozent der Frauen und Mädchen in der Region genital verstümmelt wurden. <span id="more-5753"></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;">Der Eingriff, bei dem Teile des weiblichen Sexualorgans entfernt werden, hat oft schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Betroffenen. Dauerhafte Angstzustände, Schmerzen und Unfruchtbarkeit sind keine Seltenheit. Der Eingriff selbst, der in der Regel von Laien unter mangelnden Hygienebedingungen durchgeführt wird, fordert immer wieder Opfer &#8211; Mädchen im Alter zwischen 2 und 8 Jahren verbluten oder sterben an den Folgen schwerer Entzündungen.</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Die <a href="http://stopfgmkurdistan.org/html/deutsch/fgm_study_de.htm" target="_blank">von WADI veröffentlichten Untersuchungsergebnisse</a> lösten eine kontroverse öffentliche Debatte aus. Während die Existenz von FGM zum Teil geleugnet wurde, formierte sich über alle Parteigrenzen hinweg eine Gruppe von Frauenrechtlerinnen und Parlamentarierinnen, die einen gemeinsamen Gesetzentwurf zum Verbot von FGM ins Parlament einbrachten. Unterstützt wurden sie durch eine von WADI geförderte Öffentlichkeitskampagne, die mit Fernsehspots und großflächigen Zeitungsanzeigen über FGM aufklärte.</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Das jetzt verabschiedete Gesetz ist auch ein Erfolg dieser Kampagne. Wirkung wird das Gesetz zu allererst auf einer symbolischen Ebene entfalten. Um FGM wirkungsvoll und dauerhaft zu bekämpfen, werden zugleich mehr Anstrengungen gefordert sein. Es muss darum gehen, das Recht von Frauen und Mädchen auf Selbstbestimmung &#8211; über ihren Körper und ihr Leben &#8211; insgesamt auf die Tagsordnung zu bringen. Auf dem Weg dahin ist mit dem Anti-FGM Gesetz im kurdischen Nordirak ein großer Schritt getan worden.</h4>
<p>Foto (c) Flickr/lachicaphoto</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Die Hälfte des Himmels&#8221; oder der Wolf im Schafspelz</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2010/10/die-haelfte-des-himmels-oder-der-wolf-im-schafspelz/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2010/10/die-haelfte-des-himmels-oder-der-wolf-im-schafspelz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Hälfte des Himmels]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas D. Kristof]]></category>
		<category><![CDATA[Sheryl WuDunn]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun, wenn selbst die seriösen Blätter den Kopf verlieren? Kürzlich stimmte nun auch die FAZ fröhlich ein in den Lobgesang auf die aktuell vorliegende deutsche Ausgabe von“Die Hälfte des Himmels. Wie Frauen weltweit für eine bessere Zukunft kämpfen” des erfolgverwöhnten Autorenpaars Sheryl WuDunn und Nick D. Kristof. Also jenem Kristof, der nicht selten durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-right: 15px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Copyright Bild: Verlag C.H. Beck" src="http://www.chbeck.de/downloads/Reader_HaelfteDes%20Himmels.jpg" alt="Copyright Bild: Verlag C.H. Beck" width="162" height="250" />Was tun, wenn selbst die seriösen Blätter den Kopf verlieren? Kürzlich stimmte nun auch die FAZ fröhlich ein in den Lobgesang auf die aktuell vorliegende deutsche Ausgabe von<em>“Die Hälfte des Himmels. Wie Frauen weltweit für eine bessere Zukunft kämpfen”</em> des erfolgverwöhnten Autorenpaars Sheryl WuDunn und Nick D. Kristof. Also jenem Kristof, der nicht selten durch kulturell relativierende Ansichten zu Frauenrechten auffällig wurde, aber dennoch oder gerade deswegen einen festen Platz in der amerikanischen Elite-Journaille inne hat.</p>
<p>Das Buch sei “ein Ereignis”, ist vom begeisterten FAZ-Redakteur zu erfahren. Besonders lobt der Rezensent, dass die beiden Fleiß begabten Autoren “massenhaft länderspezifische Informationen verarbeitet haben, ohne dass je die Spannung nachließe – man folgt dieser bedrückenden Reise um die Welt tatsächlich atemlos”. (Schön, wenn das Grauen endlich auch einmal unserem Anspruch auf gute Unterhaltung gerecht wird.)</p>
<p>“Sie sind keine Dogmatiker”, da ist der FAZ-Mann sicher. Dabei verfügen Kristof und WuDunn geradezu selbstverständlich darüber, welcher Art das Grauen zu sein hat, das es in die Kategorie konsequent zu ahnender Verbrechen schafft und jenem, das eher den kulturellen Schrullen zuzuordnen und daher allenfalls respektvoll und geduldig anzugehen sei.  Denn: “Die Autoren fordern ein hartes Durchgreifen gegen Zwangsprostitution, weil der weiche Weg erfolglos geblieben sei, aber eine diplomatische Strategie beim Vorgehen gegen Mädchenbeschneidungen.” <strong><span id="more-4098"></span></strong>Eines der meist verbreiteten Gewaltverbrechen gegen weibliche Kinder wird hier ohne mit der Wimper zu zucken zur kulturellen Angelegenheit verklärt. Die kleinen Mädchen werden sicher Verständnis dafür zeigen, dass über die Abschaffung der Genitalverstümmelung noch weitere Jahrzehnte zu debattieren sein wird – während jeden Tag 8.000 von ihnen brutal die Geschlechtsteile herausgeschlachtet werden.</p>
<p>Satirebegabt zeigt sich der Redakteur an dieser Stelle: “Als knallharte Empiriker kümmert sie allein die Situation vor Ort: ´Fünf Jumbojets voller Frauen sterben Tag für Tag an Geburtskomplikationen`”. Die Lösung hat er parat: “da hilft keine Kulturthese weiter, sondern allein eine koordinierte Kampagne für professionelle Geburtshilfe.” In dieser Art werden uns weitere Vorzüge des Buchs beschrieben, dessen fehlende Originalität die Autoren durch gekonnte Anbiederung ans bürgerliche Gewissen elegant zu überspielen wissen.</p>
<p>Der FAZ-Redakteur lobt unverdrossen: „Das Buch zoomt nicht nur unfassbare sexistische Gewalttaten in weit entfernten Regionen heran”, der Stil der Reportagen sei “zu nobel, um als sensationsheischend gelten zu können.”</p>
<p>Dabei pflegen die Autoren einen weniger noblen, aber um so unbekümmerteren Umgang mit dem geistigen Eigentum anderer Autoren: Bereits in den 1970er Jahren trug Mary Daly fundierte Erkenntnisse über den die Welt seit Menschengedenken beherrschenden Frauenhass in ihrem Buch “Gyn/Ökologie: Eine Metaethik des radikalen Feminismus” zusammen. Mary Daly war es, die uns zuerst &#8211; solide recherchiert und äußerst lebendig beschrieben &#8211; ein markerschütterndes Kompendium über Gewaltexzesse an Abermillionen von Frauen und Mädchen lieferte und mit ihrer fundierten Analyse der gesellschaftlichen Muster auch den Weg aus Unterdrückung und Marginalisierung zeigte.</p>
<p>Vielen Menschen dürfte sich seinerzeit offenbart haben, dass Phänomene wie die Genitalverstümmelung von Mädchen, Steinigungen und sogenannte Ehrverbrechen von dem selben brutalen männlichen Machtanspruch geleitet und getragen werden. Am Beispiel der Fußverstümmelung in China wird deutlich, wie verhältnismäßig einfach und rasch ein massenhaft betriebenes Verbrechen gegen die weibliche Bevölkerung ausgerottet werden kann.</p>
<p>Mary Daly fügte die Bilder der scheinbar unabhängigen Vernichtungsakte gegen die weibliche Selbstbestimmung – und oft genug ihre blanke Existenz – zu einem Panaroma, das die brutale Fratze des vulgären weltweiten Frauenhasses zeigt.</p>
<p><strong>Kristof offenbart sich mit diesem Buch in ganz anderer Weise: Deutlich wird neben der beifallheischenden Grundhaltung vor allem die vorgetäuschte Empathie für die Opfer und Überlebenden der brutalsten Menschheitsverbrechen an Mädchen und Frauen. Bleibt zu hoffen, dass nicht herdenweise Frauen diesem Feminismus vortäuschenden Mann sekundieren, wie es WuDunn hier für ihren Ehemann tut.</strong></p>
<p><strong><em>Bitte kaufen und lesen Sie stattdessen:</em></strong></p>
<p>Mary Daly: Gyn/ Ökologie: Eine Metaethik des radikalen Feminismus, erschienen im Verlag Frauenoffensive; 5. erweiterte Auflage 1991, 490 Seiten (antiquarisch über Amazon oder Booklooker zu beziehen)</p>
<p>und</p>
<p>Jack Holland: Misogynie. Die Geschichte des Frauenhasses, erschienen im Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2007, 406 Seiten, erstmals als Taschenbuch für 9,90 EUR</p>
<p>﻿</p>
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		<title>Irak: Fatwa erlaubt Genitalverstümmelung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[Fatwa]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Kurdistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fatwa aus Kurdistan betont: die meisten muslimischen Rechtsschulen erlauben Genitalverstümmelung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignleft size-medium wp-image-2796" title="Frauen in Irak" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/07/gross-300x225.jpg" alt="" width="266" height="195" /><strong>The Higher Committee of Fatwa in Kurdish Iraq recently issued a fatwa on FGM. This fatwa openly <a href="http://www.target-human-rights.com/HP-08_fatwa/index.php?lang=en&amp;" target="_blank">contradicts the fatwa from Al-Azhar university</a> issued in 2006, banning FGM from a religious point of view.</strong></h4>
<h4>In contrary the Kurdish clerics delegate the decision &#8211; to mutilate or not &#8211; back to the families. They additionally underline that FGM is considered Sunnah in most Islamic Law Schools.</h4>
<p>A lot of people and activists in Iraqi-Kurdistan are frustrated with this text and start a process of discussing how to proceed with the campaign against FGM. <span id="more-2795"></span></p>
<p>We also want to draw your attention to two new articles about FGM, one published <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/jul/05/female-genital-mutilation-kurdish-iraq" target="_blank">by the Guardian</a>, one by <a href="http://news.yahoo.com/s/time/20100630/wl_time/08599199896600" target="_blank">Time Magazine</a>.<!--more--></p>
<p>Here is the fatwa in English:</p>
<h2>Fatwa on FGM in Kurdish Iraq</h2>
<p>With regard to ruling about FGM in the Islamic Jurisprudence, and also what is the view of the Higher Committee for Fatwa with regard to this issue. The Kurdistan High Committee for Fatwa in Kurdistan is responding as follows;</p>
<p>Before answering we would like to present this introduction; in fact Islam didn’t introduce FGM, but it is an old traditional practice that was prevalent among ancient people.</p>
<p>The famous ancient Greek historian Herodotus says those who did FGM in ancient times were the Egyptians, Assyrians, Kussidiuns and Ethiopians. Other people learned the practice from Egyptians.</p>
<p>Sheikh Mahmood Shaltot, the previous Sheikh of AL-Azhar says the practice of FGM is an ancient one, many people did that since the start of history, they continued doing so even until the appearance of Islam.</p>
<p>What is important for us here is that the Arabs knew about FGM before the appearance of Islam. They were doing it for both men and women. It was so prevalent among them, it became a tradition.</p>
<p>The religious scientists of Islam are divided into three groups in terms of their stance on FGM:</p>
<blockquote><p><strong>The first Opinion: They regard circumcision an obligation for both men and women. This is the idea of most of the Shafies.</strong></p>
<p><strong>The Second Opinion: They regard it as a Sunnah of the prophet. This is the idea of Abu Hanifa, Malik and a number of Shafy followers and Hasany Basri.</strong></p>
<p><strong>The Third Opinion: Circumcision in men is an obligation while it is a Sunnah for women and not an obligation This is the idea of Imam Ahmad.</strong></p></blockquote>
<p>Summary:   most of the religious scientists of Islam are sayings FGM is Sunnah and awarded for women and not an obligation and it&#8217;s obvious that by doing a Sunnah people will be awarded for doing it and will not be criminalized for not doing it. Therefore FGM is not something that must be done; the person who is not doing it is not regarded as a criminal.</p>
<p>Most of the prophetical sayings with regard to FGM are weak ones.  In that regard Abo Dawd says: The sayings about FGM are presented in many different ways. All of them are weak and cannot be regarded as a proof.</p>
<p>The Minawy Imam in the (Faith Al-Qadir) book and the writer of (Nail Al-Awtar) is quoting Ibin Munazir by saying: there is no dependable prophetical saying about FGM and its not Sunnah to do it.</p>
<p>Conclusion: <strong> </strong></p>
<p>The parents of the girl are free to practice FGM or not, but when it becomes surerly clear from the health point of view that FGM is without doubt harmful either acutely or chronically for the woman, not doing it is better, and this is based on the provision of “No Damage and Do no harm” and “You should not harm neither yourself or others”.</p>
<p>The Higher Committee of Fatwa in Kurdistan, July 6<sup>th</sup> 2010</p>
<p>Here you find the <a href="http://www.zanayan.org/t_detail.php?section=2&amp;id=26376" target="_blank">Original text in Kurdish</a>.</p>
<p><em>Translated from Kurdish by Goran Sabir</em></p>
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		<title>FGM in Kurdistan: Der Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arvid Vormann WADI e.V.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Human Right Watch]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Kurdistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Aufsehen erregenden Human Rights Watch Report und der großen WADI Studie zu Genitalverstümmelung in Kurdistan sehen wir leider immer noch keine ermutigenden Signale von der Regionalregierung. Es wird weiter dreist geleugnet, verharmlost, runtergespielt und ignoriert. Viele Abgeordnete und sonstige Entscheidungsträger erkennen nicht, dass Entwicklung und Fortschritt auf Dauer nur mit einer Bekämpfung dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-2787" title="MaedchenSW" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/07/iStock_MaedchenSWtraurig-300x199.jpg" alt="" width="295" height="195" />Nach dem Aufsehen erregenden <a href="http://www.hrw.org/en/news/2010/06/16/iraqi-kurdistan-girls-and-women-suffer-consequences-female-genital-mutilation" target="_blank">Human Rights Watch Report </a>und der großen</strong> <strong><a href="http://www.stopfgmkurdistan.org/html/english/fgm_study.htm" target="_blank">WADI Studie</a> zu Genitalverstümmelung in Kurdistan sehen wir leider immer noch keine ermutigenden Signale von der Regionalregierung.</strong></h4>
<h4>Es wird weiter dreist geleugnet, verharmlost, runtergespielt und ignoriert. Viele Abgeordnete und sonstige Entscheidungsträger erkennen nicht, dass Entwicklung und Fortschritt auf Dauer nur mit einer Bekämpfung dieser barbarischen Praxis zu haben sind. <span id="more-2746"></span>Sie glauben noch immer, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema ihrem Image schaden würde.</h4>
<h4>Nur im religiösen Lager gibt es Bewegung. Die <a href="http://www.sbeiy.com/ku/newsdetail.aspx?id=28189&amp;cat=1&amp;AspxAutoDetectCookieSupport=1" target="_blank">Mullah-Vereinigung diskutiert gerade</a> intern sehr intensiv über FGM und versucht, die unterschiedlichen Positionen zu bündeln. Am Ende dieses Prozesses soll eine Fatwa gegen FGM stehen.</h4>
<h4>Gestern berichtete <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/jul/05/female-genital-mutilation-kurdish-iraq" target="_blank">Martin Chulov für den Guardian</a> ausführlich über FGM in Kurdistan (unbedingt auch das Video ansehen!). Auch er kommt zu dem Schluss, dass die Diskussionen unter den Religionsgelehrten zwar sehr kontrovers, aber immerhin beachtlich sind.</h4>
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		<title>Human Rights Watch-Bericht: FGM im kurdischen Irak</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 20:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem unsere Partnerorganisation WADI e.V. bereits Anfang des Jahres eine umfangreiche Studie über die weite Verbreitung von Genitalverstümmelungen im kurdischen Nordirak vorgelegt hatte, stellt nun die Organisation Human Rights Watch einen ausführlichen Bericht zu dieser Problematik vor. Über die Verbreitung von Genitalverstümmelung wurden kürzlich zwei Studien herausgegeben. Im Januar 2009 führte das ehemalige Menschenrechtsministerium eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/06/Maedchen_arabisch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1164" title="Maedchen_arabisch" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/06/Maedchen_arabisch-300x199.jpg" alt="" width="276" height="184" /></a><strong>Nachdem unsere Partnerorganisation <a href="http://www.wadinet.de/index.php" target="_blank">WADI e.V.</a> bereits Anfang des Jahres eine <a href="http://www.stopfgmkurdistan.org/html/deutsch/fgm_study_de.htm" target="_blank">umfangreiche Studie</a> über die weite Verbreitung von Genitalverstümmelungen im kurdischen Nordirak vorgelegt hatte, stellt nun die <a href="http://www.hrw.org/de/news/2010/06/16/irakautonome-region-kurdistan-frauen-und-m-dchen-leiden-unter-den-folgen-von-genital" target="_blank">Organisation Human Rights Watch</a> einen ausführlichen Bericht zu dieser Problematik vor.</strong></h4>
<p>Über die Verbreitung von Genitalverstümmelung wurden kürzlich zwei Studien herausgegeben. <span id="more-1163"></span>Im Januar 2009 führte das ehemalige Menschenrechtsministerium eine Studie im Bezirk Chamchamal durch. Insgesamt wurden 521 Schülerinnen im Alter von elf bis 24 Jahren befragt. 40,7 Prozent der Befragten waren Opfer einer Genitalverstümmelung. Von den unter Dreizehnjährigen waren 23 Prozent betroffen und von denjenigen ab 14 Jahren 45 Prozent.</p>
<p>Im Jahr 2010 veröffentlichte der Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit (WADI), eine deutsch-irakische Menschenrechtsorganisation, die Ergebnisse einer eigenen Untersuchung. Zwischen September 2007 und Mai 2008 wurden in den Provinzen Arbil und Sulaimaniya und in der Region Germian/Kirkuk insgesamt 1.408 Frauen und Mädchen im Alter von 14 Jahren und darüber befragt. 72,7 Prozent der Befragten hatten eine Genitalverstümmelung erlitten &#8211; 77,9 Prozent in Sulaimaniy, 81,3 Prozent in Germian und 63 Prozent in Arbil.<!--more--></p>
<blockquote><p><strong>In der Autonomen Region Kurdistan praktizierende Ärzte berichteten gegenüber Human Rights Watch, dass Genitalverstümmelung in der Region meistens als Klitoridektomie, d.h. als teilweise oder vollständige Entfernung der Klitoris und/oder der Klitorisvorhaut erfolgt. Medizinischem Fachpersonal zufolge wurden in Krankenhäusern manchmal sogar noch weitreichendere Eingriffe an erwachsenen Frauen durchgeführt.</strong></p></blockquote>
<p>Doch die Regierung hat bisher nicht angemessen gehandelt:</p>
<p>Im Jahr 2008 unterstützte zwar eine Mehrheit in der Kurdischen Nationalversammlung die Einführung eines Gesetzes zum Verbot von Genitalverstümmelung. Doch der Gesetzentwurf wurde bislang nicht verabschiedet und es ist unklar, wann das Gesetz endgültig in Kraft treten wird. Im Frühjahr 2009 entwickelte das Gesundheitsministerium zusammen mit einer Nichtregierungsorganisation eine umfassende Strategie gegen Genitalverstümmelung. Doch das Ministerium zog später seine Unterstützung wieder zurück und stellte sein Engagement in dieser Sache ein. Eine öffentliche Kampagne über Genitalverstümmelung und ihre Folgen wurde ohne Angabe von Gründen ebenfalls aufgeschoben.</p>
<blockquote><p><strong>Die im Juli 2009 neu gewählte Regierung hat bislang keine Schritte eingeleitet, um Genitalverstümmelung zu beseitigen.</strong></p></blockquote>
<p>Human Rights Watch fordert die Verantwortlichen in der Autonomen Region Kurdistan auf, eine langfristige Strategie zu entwickeln, um Genitalverstümmelung zu verhindern und zu beseitigen. Bei der Umsetzung dieser Strategie sollen die Regierung, Geistliche, medizinisches Fachpersonal und lokale Gemeinschaften eingebunden werden. Sie soll auch ein Gesetz zum Verbot von Genitalverstümmelung an Kindern und Frauen umfassen.</p>
<p>Quelle: Human Rights Watch, 16. Juni 2010</p>
<p>Auch <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article8076335/Wie-aus-einer-Tradition-fuer-Frauen-ein-Trauma-wird.html" target="_blank">Die Welt</a> hat heute darüber berichtet und bei der Gelegenheit erneut auf unsere <a href="http://www.patenmaedchen.de" target="_blank">Patenmaedchen-Kampagne</a> hingewiesen.</p>
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		<title>Marie Nareku über Unversehrtheitskontrollen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 01:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[Check-up]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollen]]></category>
		<category><![CDATA[messbarer Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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		<category><![CDATA[Unversehrtheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kenia, im Mai 2010. Marie Nareku erklärt: Medizinische Check-ups sind der einzige Weg, die Unversehrtheit der Mädchen sicherzustellen! Durch dieses Instrument kann nicht nur messbarer Schutz für die Kinder erreicht werden. Vielmehr wird verhindert, dass die Praktik im Geheimen fortgeführt wird, denn Verstümmelungen würden nun systematisch aufgedeckt. Aber bislang hat keine einzige Entwicklungshilfe-organisation diese rettende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/06/CD61000017017-Nareku-1.jpg"></a>Kenia, im Mai 2010. Marie Nareku erklärt:</h4>
<h2><strong>Medizinische Check-ups sind der einzige Weg, die Unversehrtheit der Mädchen sicherzustellen!</strong></h2>
<h4>Durch dieses Instrument kann nicht nur messbarer Schutz für die Kinder erreicht werden. Vielmehr wird verhindert, dass die Praktik im Geheimen fortgeführt wird, denn Verstümmelungen würden nun systematisch aufgedeckt.</h4>
<h4>Aber bislang hat keine einzige Entwicklungshilfe-organisation diese rettende Maßnahme eingeführt &#8211; bis auf die Selbsthilfeorganisation Cafgem in Kenia: Marie Nareku betreut seit über 15 Jahren Projekte, in denen seit 2010 dieser <a href="http://www.patenmaedchen.de/die_loesung.html">fachliche Input der TaskForce</a> umgesetzt wird.</h4>
<h4>Marie Nareku ruft die europäischen Staaten auf, diesem Beispiel zu folgen und zum Schutz der gefährdeten Mädchen auch im Westen eine Untersuchungspflicht einzuführen:<span id="more-1102"></span></h4>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CVeypueI-90" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/CVeypueI-90"></embed></object></p>
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		<title>TaskForce-Engagement gegen Genitalverstümmelung inspiriert Künstlerin</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 17:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News international]]></category>

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		<description><![CDATA[Die etablierte Künstlerin Lane Hill aus Seattle eröffnete am 01. Mai 2010 im &#8220;Museo&#8221; in Langley/Whidbay Island eine Ausstellung mit Porträts von AktivistInnen, die sie schätzt und achtet, weil sie Lösungen von Problemen aufzeigen, die nicht länger ignoriert werden dürfen. Neben Aktivisten wie Evans Wadongo (Gründer von Sustainable Development For All – Kenya), Marie da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/PortraitMdS2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-876" title="PortraitMdS" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/PortraitMdS2-273x300.jpg" alt="" width="273" height="300" /></a>Die etablierte Künstlerin</strong> <a href="http://www.lanehill.com/" target="_blank"><strong>Lane Hill</strong></a><strong> aus Seattle eröffnete am 01. Mai 2010 im &#8220;Museo&#8221; in Langley/Whidbay Island eine Ausstellung mit Porträts von AktivistInnen, die sie schätzt und achtet, weil sie Lösungen von Problemen aufzeigen, die nicht länger ignoriert werden dürfen.</strong></p>
<p>Neben Aktivisten wie Evans Wadongo (Gründer von Sustainable Development For All – Kenya), Marie da Silva (siehe Bild anbei, Gründerin der Jaracanda Foundation &#8211; Malawi) and Shin Fujiyama (Mitbegründer von Students helping Honduras &#8211; USA) porträtierte Lane Hill auch die TaskForce-Gründerin Ines Laufer.</p>
<p><strong>&#8220;Über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter verfolge ich das Engagement der TaskForce schon eine ganze Weile &#8211; und bin begeistert&#8221; &#8211; so Lane Hill. &#8220;Ich wünsche mir, dass ich über die Bilder das Publikum bewegen und motivieren kann, sich tiefer mit den Problemen zu beschäftigen und sich &#8211; in welcher Weise auch immer &#8211; zu engagieren.&#8221;<span id="more-869"></span></strong></p>
<p>Seit Lane Hill am College mit einem Mädchen befreundet war, das Opfer von Genitalverstümmelung war &#8211; dessen Leid sie hautnah miterlebt hat &#8211; findet sie es wichtig, endlich Lösungen für ein Ende dieser Gewalt zu finden und schätzt vor diesem Hintergrund die Arbeit der TaskForce umso mehr.</p>
<div id="attachment_878" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/PortraitIL2.jpg"><img class="size-medium wp-image-878" title="PortraitIL" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/PortraitIL2-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">TaskForce-Gründerin Ines Laufer/porträtiert von Lane Hill</p></div>
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		<title>Unterstützung von Max Ray Ibrango</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg, den 08. März 2010: Bei dem Arbeitstreffen mit dem Künstler Max Ray Ibrango aus Burkina Faso letztes Wochenende wurden die Ansätze der TaskForce und des Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung erneut bestätigt: &#8220;Viele Menschen in meinem Heimatland Burkina Faso wissen mittlerweile über die  verheerenden Folgen von Genitalverstümmelungen Bescheid. Aber sie verstümmeln dennoch weiterhin ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/03/Max-IBRANGO-Poster.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-700" title="Max IBRANGO Poster" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/03/Max-IBRANGO-Poster-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hamburg, den 08. März 2010: Bei dem Arbeitstreffen mit dem Künstler Max Ray Ibrango aus Burkina Faso letztes Wochenende wurden die Ansätze der TaskForce und des <a href="http://www.patenmaedchen.de" target="_blank">Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung</a> erneut bestätigt:</h2>
<blockquote><p><strong>&#8220;Viele Menschen in meinem Heimatland Burkina Faso wissen mittlerweile über die  verheerenden Folgen von Genitalverstümmelungen Bescheid. Aber sie verstümmeln dennoch weiterhin ihre Töchter &#8211; weil die Dorf-Chefs das so fordern, bzw. sich nicht klar dagegen aussprechen.</strong></p>
<p><strong>Wir brauchen den &#8220;Tropfen Wasser&#8221;, der das Fass zum Überlaufen bringt und zu einem wirklichen Stopp dieser Praktiken führt. Die Knüpfung von finanzieller oder sonstiger Hilfe an die Bedingung, die Verstümmelungen zu beenden &#8211; und natürlich Kontrolle &#8211; kann dieser &#8220;Tropfen&#8221; sein&#8230;&#8221;<span id="more-698"></span></strong></p></blockquote>
<p>In seinem Heimatland Burkina Faso gehört Max zu den Top-Jazz-Musikern und erhielt 2007 den Preis für die beste Jazz-Performance. Schon viele Jahre setzt sich der Künstler mit seiner Musik, aber auch mit Informationsveranstaltungen für ein Ende der Verstümmelungspraxis in Burkina Faso ein. Seit 2006 nimmt er jährlich an den &#8220;Menschenrechtswochen&#8221; in Burkina Faso teil und leitet Diskussionen, Präsentationen und Veranstaltungen an Schulen und Universitäten.</p>
<blockquote><p><strong>In seinen Songs setzt er sich regelmäßig sehr kritisch mit der Gewalt der Genitalverstümmelungen auseinander und fordert: &#8220;Lets stand up – lets fight female genital mutilation&#8221; (Pagba boango kiesgo, 2007) und nimmt kein Blatt vor den Mund: &#8220;It’s a human massacre…It’s a form of male’s domination on women…No one has the right to oppress a woman…&#8221; (Arreter l’excision, 2007)</strong></p></blockquote>
<p>In seiner Botschaft an deutsche/europäische Menschen, die Entwicklungshilfeprojekte unterstützen, ruft Max dazu auf, genau hinzuschauen und nur solche Projekte zu unterstützen, in denen Mädchen vor Genitalverstümmelungen geschützt werden:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BKttCducyqc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/BKttCducyqc"></embed></object></p>
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