Irak: Fatwa erlaubt Genitalverstümmelung

The Higher Committee of Fatwa in Kurdish Iraq recently issued a fatwa on FGM. This fatwa openly contradicts the fatwa from Al-Azhar university issued in 2006, banning FGM from a religious point of view.

In contrary the Kurdish clerics delegate the decision – to mutilate or not – back to the families. They additionally underline that FGM is considered Sunnah in most Islamic Law Schools.

A lot of people and activists in Iraqi-Kurdistan are frustrated with this text and start a process of discussing how to proceed with the campaign against FGM. [Read more...]

FGM in Kurdistan: Der Stand der Dinge

Nach dem Aufsehen erregenden Human Rights Watch Report und der großen WADI Studie zu Genitalverstümmelung in Kurdistan sehen wir leider immer noch keine ermutigenden Signale von der Regionalregierung.

Es wird weiter dreist geleugnet, verharmlost, runtergespielt und ignoriert. Viele Abgeordnete und sonstige Entscheidungsträger erkennen nicht, dass Entwicklung und Fortschritt auf Dauer nur mit einer Bekämpfung dieser barbarischen Praxis zu haben sind. [Read more...]

Human Rights Watch-Bericht: FGM im kurdischen Irak

Nachdem unsere Partnerorganisation WADI e.V. bereits Anfang des Jahres eine umfangreiche Studie über die weite Verbreitung von Genitalverstümmelungen im kurdischen Nordirak vorgelegt hatte, stellt nun die Organisation Human Rights Watch einen ausführlichen Bericht zu dieser Problematik vor.

Über die Verbreitung von Genitalverstümmelung wurden kürzlich zwei Studien herausgegeben. [Read more...]

Marie Nareku über Unversehrtheitskontrollen

Kenia, im Mai 2010. Die Schirmherrin der TaskForce, Marie Nareku erklärt:

Medizinische Check-ups sind der einzige Weg, die Unversehrtheit der Mädchen sicherzustellen!

Durch dieses Instrument kann nicht nur messbarer Schutz für die Kinder erreicht werden. Vielmehr wird verhindert, dass die Praktik im Geheimen fortgeführt wird, denn Verstümmelungen würden nun systematisch aufgedeckt. [Read more...]

TaskForce-Engagement gegen Genitalverstümmelung inspiriert Künstlerin

Die etablierte Künstlerin Lane Hill aus Seattle eröffnete am 01. Mai 2010 im “Museo” in Langley/Whidbay Island eine Ausstellung mit Porträts von AktivistInnen, die sie schätzt und achtet, weil sie Lösungen von Problemen aufzeigen, die nicht länger ignoriert werden dürfen.

Neben Aktivisten wie Evans Wadongo (Gründer von Sustainable Development For All – Kenya), Marie da Silva (siehe Bild anbei, Gründerin der Jaracanda Foundation – Malawi) and Shin Fujiyama (Mitbegründer von Students helping Honduras – USA) porträtierte Lane Hill auch die TaskForce-Gründerin Ines Laufer.

“Über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter verfolge ich das Engagement der TaskForce schon eine ganze Weile – und bin begeistert” – so Lane Hill. “Ich wünsche mir, dass ich über die Bilder das Publikum bewegen und motivieren kann, sich tiefer mit den Problemen zu beschäftigen und sich – in welcher Weise auch immer – zu engagieren.” [Read more...]

Unterstützung von Max Ray Ibrango

Hamburg, den 08. März 2010: Bei dem Arbeitstreffen mit dem Künstler Max Ray Ibrango aus Burkina Faso letztes Wochenende wurden die Ansätze der TaskForce und des Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung erneut bestätigt:

“Viele Menschen in meinem Heimatland Burkina Faso wissen mittlerweile über die  verheerenden Folgen von Genitalverstümmelungen Bescheid. Aber sie verstümmeln dennoch weiterhin ihre Töchter – weil die Dorf-Chefs das so fordern, bzw. sich nicht klar dagegen aussprechen.

Wir brauchen den “Tropfen Wasser”, der das Fass zum Überlaufen bringt und zu einem wirklichen Stopp dieser Praktiken führt. Die Knüpfung von finanzieller oder sonstiger Hilfe an die Bedingung, die Verstümmelungen zu beenden – und natürlich Kontrolle – kann dieser “Tropfen” sein…” [Read more...]

Genitalverstümmelung im kurdischen Nordirak

Mehr als jede zweite Frau ist Opfer .

Erbil (Irak) | Berlin: Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar legen die deutsche Hilfsorganisation WADI und die Kampagne »Stop FGM in Kurdistan« eine repräsentative Studie über Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen im Nordirak vor. [Read more...]

Genitalverstümmelung und “Kinderbräute” im Westen

Hege Storhaug von unserer norwegischen PartnerOrganisation “Human Rights Services” plädiert für ein Ende der Geduld, wenn es um die konsequente Ächtung schwerer Gewalt wie Genitalverstümmelungen und arrangierte Vergewaltigung von Kindern (Zwangsehen) in Europa geht: [Read more...]

Human Rights Watch: Ärzte im Irak an Genitalverstümmelungen beteiligt

Der aktuelle Bericht der Organisation Human Rights Watch über die Beteiligung von medizinischem Personal an Folter, erniedrigender Behandlung und Gewalt wie Genitalverstümmelung zeichnet ein bedrückendes Bild:

“Human Rights Watch has reported on a wide range of abuses against patients and individuals under medical supervision, including the practice of forcible anal and vaginal exams, female genital mutilation, and the failure to provide life-saving abortion, palliative care, and treatment for drug dependency.” [Read more...]

Genitalverstümmelung im Irak: Immer noch kein Gesetz

Aktueller Artikel über Genitalverstümmelung im Irak bei NRO – NationalReviewOnline:

FGM in Kurdistan   [Michael Rubin]

Thomas Von der Osten-Sacken, who has tirelessly campaigned against female genital mutilation in the Middle East in general and Iraqi Kurdistan in particular, flags a recent Human Rights Watch report which finds that 60 percent of women in Iraqi Kurdistan have suffered female genital mutilation. Money quote: [Read more...]

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