<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TaskForce &#187; Aktuelles — TaskForce</title>
	<atom:link href="http://www.taskforcefgm.de/category/aktuelles/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.taskforcefgm.de</link>
	<description>Effektive Prävention von Genitalverstümmelung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 13:29:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland: Wirksamer Schutz ist Staatsaufgabe</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2012/02/genitalverstummelung-an-madchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-staatsaufgabe/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2012/02/genitalverstummelung-an-madchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-staatsaufgabe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BDK]]></category>
		<category><![CDATA[Bund Deutscher Kriminalbeamter]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[innerfamiliäre Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[staatlicher Schutzauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6110</guid>
		<description><![CDATA[Gemeinsame Pressemeldung der TaskForce und des BDK zum 6.2.1012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<div id="attachment_6111" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6111" title="Den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung hat der Staat im Rahmen seines Schutzauftrages sicherstellen" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/02/dreamstime_xs_21139813-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /><p class="wp-caption-text">Den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung hat der Staat im Rahmen seines Schutzauftrages sicherstellen</p></div>
<p>Gemeinsame Pressemeldung der TaskForce mit dem <a href="http://bdk.de/der-bdk/aktuelles/genitalverstummelung-an-maedchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-aufgabe-des-staates" target="_blank">Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)</a></p>
</div>
<p><a href="http://bdk.de/der-bdk/aktuelles/genitalverstummelung-an-maedchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-aufgabe-des-staates" target="_blank"></a></h2>
<p style="text-align: justify;">Hamburg/Berlin, den 02.02.2012: Den Internationalen Tag  „Null Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung“ am 06. Februar nehmen die TaskForce und der <a href="http://bdk.de/der-bdk/aktuelles/genitalverstummelung-an-maedchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-aufgabe-des-staates" target="_blank">Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)</a> zum Anlass, die Bundesregierung mit Nachdruck an ihren Schutzauftrag gegenüber Kindern zu erinnern &#8211; insbesondere dann, wenn Gewalt durch die Eltern/Familie verübt wird.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Im Hinblick auf die Genitalverstümmelung an Mädchen &#8211; eine besonders systematische innerfamiliäre Gewalt und Kindesmisshandlung – fehlt jedoch nach wie vor der politische Wille, die staatliche Schutzpflicht wirksam umzusetzen“, konstatiert Ines Laufer von der TaskForce.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dabei legt allein die Größenordnung dieses Verbrechens dringenden Handlungsbedarf nahe: <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/02/Tabelle-FGM-Deutschland-2009.pdf" target="_blank">Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen</a> in Deutschland gelten als akut gefährdet. Besonders in den Hochrisikogruppen (z.B. aus den Herkunftsländern Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia u.v.m.) werden bis zu 80% der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern.<span id="more-6110"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der noch immer häufig geforderte Ansatz der „Information und Aufklärung“ verfehlt sowohl in den Herkunftsländern als auch in Europa sein Ziel, denn er geht von der falschen Annahme aus, Eltern misshandelten ihre Töchter aus Unwissenheit: Untersuchungen belegen, dass den Tätern die Strafbarkeit der Verstümmelungen in Europa bekannt ist und sie gerade deshalb für die Taten ins Ausland ausweichen. Auch sind sie über die schädlichen Folgen der Praxis auf die Opfer informiert, woraus aber keine Bereitschaft resultiert, diese Gewalt aufzugeben. Zudem gehören die Tätergruppen in Europa weniger einem ungebildeten oder sozial schwachen Milieu an, sondern besitzen mehrheitlich Hochschulabschlüsse und sind berufstätig. (<a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/europa/" target="_blank">Download Studie</a>).</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Vor dem Hintergrund dieser Fakten sind Politiker, Staat und Behörden gefordert, ihre Schutzpflicht zu erfüllen und den gefährdeten Mädchen umfassenden Schutz zu gewähren. Gleichzeitig muss es darum gehen, die Weichen für konsequente Strafverfolgung der Täter zu stellen“, fordert Bernd Carstensen vom Bund Deutscher Kriminalbeamter.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">So sollten endlich wirksame Maßnahmen diskutiert werden, wie z.B. die Einführung der ärztlichen Meldepflicht (bei erfolgter oder drohender Genitalverstümmelung), kombiniert mit einer Untersuchungspflicht, sowie die Durchsetzung familienrechtlicher Maßnahmen für alle gefährdeten Mädchen, um die Taten in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an den <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/BGH_Beschluss2004.pdf" target="_blank">Beschluss des BGH</a> aus 2004, XII ZB 166/03).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2012/02/genitalverstummelung-an-madchen-in-deutschland-wirksamer-schutz-ist-staatsaufgabe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Genitalverstümmelung an Mädchen: Ausdruck eines allgemein gewalttätigen Familienumfeldes</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/genitalverstummelung-an-madchen-ausdruck-eines-gewalttatigen-familienumfeldes/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/genitalverstummelung-an-madchen-ausdruck-eines-gewalttatigen-familienumfeldes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>
		<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerry Mackie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation mit dem Aggressor]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Laufer]]></category>
		<category><![CDATA[innerfamiliäre Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[intergenerationelle Weitergabe von Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Isabelle Ihring]]></category>
		<category><![CDATA[Jawahir Cumar]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesmisshandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohlgefährdung]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Gerstendörfer]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Täter]]></category>
		<category><![CDATA[TERRE DES FEMMES]]></category>
		<category><![CDATA[Tostan]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Traumatisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6090</guid>
		<description><![CDATA[Genitalverstümmelung ist Ausdruck eines gewalttätigen Familienumfeldes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">
<div id="attachment_6091" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6091 " title="Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/01/iStock_000014772742XSmall-300x199.jpg" alt="Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Genitalverstümmelung wird i.d.R. in einem generell gewalttätigen Familienumfeld verübt - sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland/Europa</p></div>
<p><strong>Genitalverstümmelungen sind in einer liebevollen familiären Umgebung undenkbar!</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">In der medialen Berichterstattung über das Thema &#8220;Genitalverstümmelung&#8221; werden der Öffentlichkeit seit Jahren mit monotoner Regelmäßigkeit diverse &#8220;Bären aufgebunden&#8221;, insbesondere durch die Aussage, Eltern, die ihre Töchter genitalverstümmeln lassen, seien im Grunde fürsorgliche Menschen, die nur das Beste für ihre Kinder wollten. Es wird suggeriert, die Verstümmelung sei ein &#8220;einmaliger Ausrutscher&#8221; in einer ansonsten liebevollen Familie.</p>
<p style="text-align: justify;">Vertreter dieser fatalen Fehleinschätzung finden wir in sämtlichen Bereichen. Hier einige Beispiele:<span id="more-6090"></span></p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Migrantinnen</strong>, die zwar oberflächlich vorgeben, sich gegen <a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/macht-der-sprache/verharmlosung-zurueckweisen/" target="_blank">&#8220;Beschneidung&#8221;</a> einzusetzen, sich jedoch nach wie vor mit der Gewaltkultur identifizieren, aus der sie stammen, in erster Linie um Verständnis für die Täter werben und die Täterinteressen über die der Opfer stellen wie z.B. die Somalierin <strong>Jawahir Cumar</strong>, über deren fragwürdige Aktionen wir bereits in einem <a href="http://blog.taskforcefgm.de/2011/07/fgm-im-stern-von-verharmlosung-bis-volksverdummung/" target="_blank">Blog-Artikel</a> berichteten:<a href="http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7898926,00.html" target="_blank"> &#8220;Die Eltern glauben ja, dass sie ihren Töchtern damit etwas Gutes tun&#8221;</a> behauptete sie in einem Interview mit dem ZDF.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Wissenschaftler </strong>wie der amerikanische Professor <strong><a href="http://www.polisci.ucsd.edu/~gmackie/page5.html" target="_blank">Gerry Mackie</a></strong>, der sich als ideologischer Gehilfe der verfehlten Strategie der Organisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tostan" target="_blank">Tostan</a> betätigt, die Unsummen an Spendengeldern verschwendet und mit ihrem <a href="http://www.taskforcefgm.de/2011/07/english-why-the-approach-of-education-and-information-leads-to-complicity-in-female-genital-mutilation/" target="_blank">falschen Ansatz</a> kläglich scheitert: <a href="http://darwinianconservatism.blogspot.com/2009/11/gerry-mackie-on-female-circumcision.html" target="_blank">&#8220;Parents love their children and want to do the best for them.&#8221;</a> schreibt er.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Organisationen </strong>und sogenannte Aktivistinnen wie <strong>Isabelle Ihring</strong>, die mit <strong>Terre des Femmes </strong>einen Verein vertritt, der in Deutschland <a href="http://www.taskforcefgm.de/en/2010/02/terre-des-femmes-schuetzt-verstuemmelungs-taeter/" target="_blank">Gewalttäter schützt</a> und <a href="http://www.ptext.net/pressemitteilung/terre-femmes-ueberlaesst-5-jaehrige-genitalverstuemmelung-guinea-210894" target="_blank">Mädchen der Genitalverstümmelung überlässt</a>: Ihr Kommentar: <a href="http://www.wortoptimal.de/images/stories/10ez14kr.pdf" target="_blank">&#8220;Die Eltern machen das ja nicht aus Grausamkeit, sie wollen das Beste für das Mädchen&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Westliche Politiker </strong>wie die ehemalige <strong>schwedische Familienministerin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Berit_Andnor" target="_blank">Berit Andnor</a></strong>, die mit ihrer misslungenen Appeasement-Politik mit dafür verantwortlich war, dass ein in Schweden aufgewachsenes Mädchen von seinem somalischen Vater ungehindert in sein Heimatland verschleppt, verstümmelt und zurückgelassen werden konnte. Die Sozialdemokratin schreibt in einer Regierungsbroschüre, <a href="dass Eltern, die ihre Tochter beschneiden lassen, dies nicht aus Grausamkeit täten. " target="_blank">dass Eltern, die ihre Tochter beschneiden lassen, dies nicht aus Grausamkeit täten.</a></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Mythos elterliche Liebe</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Im Januar 2007 widersprach die mit “1.000 Frauen für den Frieden” für den Friedensnobelpreis nominierte Menschenrechtlerin, <strong><a href="http://www.beate-blumenthal.ch/Monika/kurzvita.html" target="_blank">Dipl. Psych. Monika Gerstendörfer</a> </strong>dem  Trugschluss, <em>&#8220;Eltern meinten es generell gut mit ihren Kindern&#8221;</em> und erinnerte daran, dass es sich dabei um eine durch nichts zu beweisende These handele:</p>
<p>Im realen Leben sei  das <em>“Eltern-Kind-Verhältnis und das Erwachsenen-Kind-Verhältnis schon immer eines der schlimmst möglichen Gewaltverhältnisse</em>”:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">“Diese Aussage beeinhaltet die Annahme (oder ist es ein frommer Wunsch?) sowie die durch nichts zu beweisende These, dass Mütter und Väter  grundsätzlich “gut” zu ihren Kindern sind; nur das Beste für sie wollen.<br />
Das ist falsch. Und:<br />
Wer mit solch einer falschen These startet, landet unweigerlich bei  falschen Schlüssen.<br />
Denn: Nirgendwo auf der Welt sind Eltern grundsätzlich gut zu ihren Kindern. Man öffne bitte die Augen und sehe sich den Zustand dieses Planeten an…!<br />
Das Eltern-Kind-Verhältnis und das Erwachsenen-Kind-Verhältnis war schon immer eines der schlimmst möglichen Gewaltverhältnisse.<br />
Weltweit werden Kinder geprügelt, sexualisiert misshandelt, verkauft, als Kindersoldaten missbraucht, psychischem innerfamilialem Terror ausgesetzt, verbrüht, mit brennenden Zigaretten traktiert, dem Hungertod überlassen, sogar an den Genitalien verstümmelt u.v.m.<br />
DAS ist der Punkt.<br />
Und natürlich gibt es bei vielen dieser Gewaltformen einen massiven Gender-Effekt, der mit den partriarchalen Gesellschaften auf der Erde unmittelbar zusammenhängt…&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Höchste Zeit, sich den &#8211; zugegeben unbequemen &#8211; Tatsachen zu stellen und die folgenden Fakten zu verinnerlichen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Gewalt hat mit Liebe oder &#8220;guten Absichten&#8221; NICHTs zu tun!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Gewalt ist <a href="http://books.google.de/books?id=dZncldnVIl4C&amp;pg=PA14&amp;lpg=PA14&amp;dq=die+zur+absichtlichen+k%C3%B6rperlichen+Verletzung+anderer+f%C3%BChrt&amp;source=bl&amp;ots=PeBOA3TWzn&amp;sig=wiLxtykKgUK8hm4iNVtxajRWRzc&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=qw4cT8nbFdCr-gbN5_ikCg&amp;ved=0CDYQ6AEwBA#v=onepage&amp;q=die%20zur%20absichtlichen%20k%C3%B6rperlichen%20Verletzung%20anderer%20f%C3%BChrt&amp;f=false" target="_blank">eine Machtaktion, die &#8220;zur absichtlichen &#8230; Verletzung anderer führt&#8221;</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Es geht darum, den Willen des Opfers, über das Gewalt ausgeübt wird, zu missachten, zu brechen und unter den Eigenen zu unterwerfen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch der besonders systematischen Gewalt der Genitalverstümmelung liegt diese Intention zugrunde:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><a href="http://www.taskforcefgm.de/2011/04/english-the-myths-about-female-genital-mutilation-part-i/" target="_blank">&#8220;Female Genital Mutilation is NOT an act of love but an act of disrespect, disdain, violence and personal material interests of others than the victims…&#8221;</a></strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.) Gewalt von Eltern gegen ihre Kinder ist sowohl perfideste Missachtung als auch Respektlosigkeit und Vertrauensmissbrauch, da die Opfer von ihnen vollkommen abhängig sind und Liebe und Schutz erwarten.</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Zusammenhang zwischen innerfamiliärer Gewalt und Genitalverstümmelung&nbsp;</p>
<div id="attachment_6092" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><img class="size-medium wp-image-6092   " title="Bis zu 100% der Mädchen in den Verstümmelungs-Kulturen werden systematisch misshandelt" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/01/iStock_Maedchen_Haende_vormGesicht-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bis zu 100% der Mädchen in den Verstümmelungs-Kulturen werden systematisch misshandelt</p></div>
<p></strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Von Anfang an haben wir Genitalverstümmelungen als systematische Gewalt beschrieben, die nur in einem <a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/was-ist-fgm/motiv/" target="_blank">Umfeld genereller Unterdrückung</a> &#8211; in einem stabilen Gewaltkreis &#8211; möglich ist, in dem ein generell hohes Maß an Gewalt gegen Kinder verübt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem <a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-afrika.html" target="_blank">äußerst empfehlenswerten Blog</a> von <strong>Sven Fuchs</strong> &#8211; der in Hamburg Soziologie studiert hat und sich seitdem mit den Ursachen, Mechanismen und Folgen von Gewalt befasst &#8211; finden wir die fundiert aufbereiteten empirischen Belege dafür, dass Genitalverstümmelungen unmittelbar mit genereller, massiver innerfamiliärer Gewalt und Misshandlung gegen Kinder &#8211; insbesondere gegen Mädchen &#8211; verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Sven Fuchs hat Studien von <strong>UNICEF</strong> und dem <strong>African Child Policy Forum</strong> ausgewertet. Die Ergebnisse beschreiben eine kaum vorstellbare Dimension schwerer Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft:</p>
<p><strong><a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-kenia-uganda-und.html" target="_blank">Beispiele aus den jeweiligen Hauptstädten:</a></strong></p>
<p>- In <strong>Äthiopien</strong> &#8211; <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/06/FGM-ethiopia.pdf" target="_blank">einem Land mit rund 90% Verstümmelungsrate besonders innerhalb sozial gehobener, gebildeter Schichten</a> &#8211; geben  <strong>84% der Mädchen</strong> an, körperlich misshandelt zu werden. (*)</p>
<p>- <strong>100% der äthiopischen Mädchen</strong> werden Opfer psychischer Gewalt (**). <strong>In Kenia sind es 96,4%.</strong></p>
<p>- In anderen Ländern, in denen die Verstümmelungen nahezu flächendeckend &#8211; an der gesamten weiblichen Bevölkerung &#8211; verübt werden, sieht es ähnlich aus: In <strong>Ägypten</strong> werden z.B. <strong><a href="http://kriegsursachen.blogspot.com/2011/11/gewalt-gegen-kinder-in-afrika.html" target="_blank">92% der Kinder </a></strong>misshandelt, in <strong>Burkina Faso 83%,</strong> in <strong>Gambia 87%, Guinea Bissau 82%</strong> und an der <strong>Elfenbeinküste 91%.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Fazit halten wir fest: Nicht alle Familien, die ihre Kinder/Mädchen misshandeln verüben auch Genitalverstümmelung &#8211; aber jene Familien, die Genitalverstümmelungen an ihren Töchtern anstiften, misshandeln sie i.d.R. auch physisch und psychisch.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch im Zusammenhang mit Genitalverstümmelungs-Gefahr für Mädchen, die in Deutschland leben, ist allgemeine elterliche Gewalt ein Thema:</strong></p>
<p>Die TaskForce hat in den vergangenen 4 Jahren mehr als 30 Fälle begleitet, bei denen es um die Abwendung der Gefahr von Genitalverstümmelung an Mädchen, die in Deutschland leben, ging, mehr als die Hälfte aus binationalen Partnerschaften. Die Gerichtsbeschlüsse einiger dieser Fälle haben wir <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/03/gerichtsbeschluesse/" target="_blank">hier</a> veröffentlicht.</p>
<p>Auffällig ist, dass die Mädchen in nahezu 100% der Fälle auch Opfer genereller, innerfamiliärer physischer Gewalt (z.B. durch Schläge) &#8211; durch die Elternteile afrikanischer Herkunft &#8211; waren und sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wirksame Schutzmaßnahmen für Mädchen vor dieser schweren Gewalt müssen daher auf der Grundlage beruhen, dass Genitalverstümmelung ein systematisches Gewaltphänomen ist, dessen Täter keineswegs aufgrund mangelnder Bildung oder fehlender Kenntnis des Leids, das sie verursachen, handeln, sondern diese Taten – wie alle Gewalttäter – begehen um ihre eigenen ideologischen, persönlichen und materiellen Interessen gegen die der Opfer durchzusetzen – in vollem Bewusstsein der Folgen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anhand dieser Erkenntnisse hat die TaskForce wirksame Strategien erarbeitet, mit denen gefährdete Mädchen sowohl <a href="http://www.taskforcefgm.de/loesung/forderungen/" target="_blank">in Deutschland</a> als auch <a href="http://patenmaedchen.de/die_loesung.html" target="_blank">in Entwicklungshilfeprojekten</a> nachhaltig und messbar geschützt werden können.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(*) Durch Schläge mit einem Gegenstand, Prügel, Tritte, Würgen/Verbrennungen, sehr harte Arbeit, Heißes oder bitteres Essen in den Mund der Mädchen einflößen, Einsperren, Essensgabe verweigern</p>
<p>(**) Durch Bloßstellen, Beschimpfungen, Anschreien, Drohung verlassen zu werden, Ignoriert werden, Wegnahme von Geld und Besitz, Diskriminierung auf Grund der Rasse, Ethnie oder Religion, Familienmitglied sagte, das Mädchen wäre am besten nicht geboren worden, Miterleben von Gewalt und Tötung eines Menschen, Gezwungen werden, einem anderen körperliche Gewalt zuzufügen oder eine Waffe zu benutzen, Androhung von Verletzungen und Tod</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/genitalverstummelung-an-madchen-ausdruck-eines-gewalttatigen-familienumfeldes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein erfolgreiches neues Jahr!</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/ein-erfolgreiches-neues-jahr/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/ein-erfolgreiches-neues-jahr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6082</guid>
		<description><![CDATA[Das Team der TaskForce wünscht ein erfolgreiches neues Jahr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-full wp-image-6083" title="Happy New Year" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2012/01/iStock_dreiMaedchen_quadratisch.jpg" alt="" width="274" height="282" />Das Team der TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. dankt allen Kooperationspartnern, Unterstützern und Spendern für die wunderbare Unterstützung und die gute Zusammenarbeit im gerade verabschiedeten Jahr 2011.</h3>
<h3>Auch im Jahr 2012 werden wir uns engagiert für nachhaltigen und wirksamen Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung einsetzen &#8211; in Deutschland (z.B. mit <a href="http://www.sosfgm.org/" target="_blank">SOS FGM</a>) ebenso wie in den Herkunftsländern (z.B. mit unserer Partnerorganisation <a href="http://saida-international.de/" target="_blank">SAIDA International</a>).</h3>
<h3>Ihnen und uns wünschen wir ein richtig gutes Jahr 2012, an dessen Ende auf viele Erfolge zurückgeblickt werden kann.</h3>
<h3></h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2012/01/ein-erfolgreiches-neues-jahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tag der Menschenrechte: Féenose veröffentlicht ihr neues Album &#8220;Albinos&#8221;</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/tag-der-menschenrechte-feenose-veroffentlicht-ihr-neues-album-albinos/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/tag-der-menschenrechte-feenose-veroffentlicht-ihr-neues-album-albinos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 19:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[News international]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6076</guid>
		<description><![CDATA[Auch auf ihrem neuen Album "Albinos" setzt Féenose ein Zeichen gegen FGM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-6077" title="Feennose_Albinos" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/12/Feennose_Albinos-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Für die Veröffentlichung ihres neuen Albums “Albinos” hat <a href="http://www.feenose.com/" target="_blank">Féenose</a> ganz bewusst den heutigen 10. Dezember – den “Internationalen Tag der Menschenrechte” gewählt, denn es ist Menschen mit Albinismus (Albinos) gewidmet, die besonders in Afrika an den der Gesellschaft gedrängt und häufig Opfer furchtbarer Verbrechen werden. Die Künstlerin will auf dieses Problem aufmerksam machen und wachrütteln, damit sich in den Köpfen der Menschen und in ihrem Handeln etwas ändert.</p>
<p>Wie schon auf ihrem ersten Album <a href="http://itunes.apple.com/de/album/showtime/id373059740?i=373059796" target="_blank">“Da wou wô”</a>(mit dem Song “Excision/Silence”, der das <a href="http://vision-action-change.com/music/" target="_blank">VISION ACTION CHANGE-Album</a> bereichert) setzt Féenose mit “Albinos” ein Zeichen für ein Ende der Genitalverstümmelungen an Mädchen: Mit dem Song “Confidence” bricht Féenose das Schweigen über ihre eigene schmerzvolle Erfahrung, die sie als Kind durch die Verstümmelung erleiden musste.</p>
<p><em>“Ich habe jetzt den Mut und die Stärke, in der Öffentlichkeit darüber <em>zu sprechen, dass ich selbst Opfer dieser Praktik bin. Die Welt soll wissen, dass wir – Frauen und Mädchen, die diese Gewalt überlebt habe – wirklich existieren, denn oft genug sind wir dazu verdammt uns zu verstecken und zu schweigen, um gesellschaftlich nicht geächtet zu werden.” </em>so die Künstlerin in einem <a href="http://www.burkinafaso-cotedazur.org/cms/feenose.html" target="_blank">Interview</a></em></p>
<p><a href="http://vision-action-change.com/feenoses-neues-album-albinos-release-am-tag-der-menschenrechte/" target="_blank">weiterlesen auf der WebSeite von VISION ACTION CHANGE</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/tag-der-menschenrechte-feenose-veroffentlicht-ihr-neues-album-albinos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Raggae Nation Germany unterstützt unsere Charity-Kampagne</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/raggae-nation-germany-unterstutzt-unsere-charity-kampagne/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/raggae-nation-germany-unterstutzt-unsere-charity-kampagne/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Charity Musik Album]]></category>
		<category><![CDATA[Raggae Nation Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[VISION ACTION CHANGE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6068</guid>
		<description><![CDATA[VISION ACTION CHANGE wird von Raggae Nation Germany unterstützt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6069" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/12/ReggaeNationGermany.jpg" alt="" width="200" height="256" />Wir freuen uns riesig, in dem Jugendprojekt <a href="http://www.reggae-nation.de/index2.php" target="_blank">Raggae Nation Germany</a> einen neuen, engagierten Unterstützer unserer Kampagne gefunden zu haben.</p>
<p>In ihrem <a href="http://www.reggae-nation.de/index2.php?p=neuigkeiten&amp;show=?p=neuigkeiten&amp;show=655" target="_blank">aktuellen Artikel auf ihrer WebSeite </a>macht Raggae Nation auf unser Album als tolles Weihnachtsgeschenk aufmerksam, das nicht nur für den Moment wirkt:</p>
<p><em><strong>“VISION ACTION CHANGE</strong> startete eine einzigartige Charity-Initiative, welche wir vom Jugendprojekt REGGAE NATION GERMANY gerne unterstützen. </em><em>(…)</em></p>
<p><em>Das Album wird weltweit über alle bekannten Musik-Plattformen vertrieben – und ist unserer Meinung nach eine wunderbare Geschenkidee für eure Liebsten zur Weihnachtszeit. </em><em>Tragt dazu bei, dass Geschenke nicht nur für den Moment wirken, sondern auch Nachhaltigkeit beinhalten.”</em></p>
<p><a href="http://vision-action-change.com/reggae-nation-germany-unterstutzt-vision-action-change/" target="_blank">weiterlesen auf der Seite von VISION ACTION CHANGE</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/12/raggae-nation-germany-unterstutzt-unsere-charity-kampagne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drachenfels-Design engagiert sich mit VISION ACTION CHANGE für Mädchenschutz</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/drachenfels-design-engagiert-sich-mit-vision-action-change-fur-madchenschutz/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/drachenfels-design-engagiert-sich-mit-vision-action-change-fur-madchenschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 17:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenfels Design]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce]]></category>
		<category><![CDATA[VISION ACTION CHANGE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6064</guid>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Spendenaktion von Drachenfels-Design: 1.000,-€ für Mädchenschutz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><img class="size-medium wp-image-6065" title="Diese Herz-Anhänger aus Silber verloste Drachenfels-Design, um die Fans noch mehr zum Mitmachen zu motivieren" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/Drachenfels_Verlosung-268x300.jpg" alt="Diese Herz-Anhänger aus Silber verloste Drachenfels-Design, um die Fans noch mehr zum Mitmachen zu motivieren" width="268" height="300" /><p class="wp-caption-text">Diese Herz-Anhänger aus Silber verloste Drachenfels-Design, um die Fans noch mehr zum Mitmachen zu motivieren</p></div>
<p>Das Pforzheimer Schmuck-Unternehmen<a href="http://www.drachenfels-design.de/" target="_blank">Drachenfels Design</a>steht für edlen, handgefertigten Schmuck, der Geschichten aus einer Welt voller Fabelwesen und Märchenfiguren erzählt – und ebenso für soziales Engagement.</p>
<p>Seit einem Jahr unterstützt Drachenfels-Design das Charity-Projekt VISION ACTION CHANGE, bei dem Musiker, Künstler und Designer ein Zeichen für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung setzen.</p>
<p>Für Franziska von Drachenfels, Inhaberin der Schmuck-Manufaktur, ist der Schutz von Mädchen vor dieser schweren Misshandlung ein wichtiges Anliegen, denn sie erkennt darin<em> „eine der schwerwiegendsten Formen von Gewalt gegen Frauen zur Sicherung des Patriarchats, vorgenommen an den kleinsten und schützenswertesten Menschen – den Kindern.“<span id="more-6064"></span></em></p>
<p>Anlässlich des diesjährigen Internationalen Aktionstages gegen Gewalt an Mädchen und Frauen am 25. November initiierte Drachenfels Design eine besondere Aktion auf seiner <a href="https://www.facebook.com/drachenfels.heartbreaker" target="_blank">Facebook-Seite</a>: Für jeden neuen Facebook-Fan im Zeitraum vom 01. November bis 25. November kündigte die Firma an, 1 Euro für die Mädchenschutzprojekte von VISION ACTION CHANGE zu spenden.<br />
Als zusätzlicher Anreiz kurbelte die Verlosung eines extravaganten Herz-Anhängers aus Silber nach jedem hundertsten neuen Fan die Begeisterung der Teilnehmer an.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_6066" class="wp-caption alignright" style="width: 242px"><img class="size-full wp-image-6066" title="Wir danken Drachenfels-Design für diese tolle Aktion" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/LogoDrachenfelsDesign.jpg" alt="Wir danken Drachenfels-Design für diese tolle Aktion" width="232" height="135" /><p class="wp-caption-text">Wir danken Drachenfels-Design für diese tolle Aktion</p></div>
<p>Am Ende der 25-tägigen Aktion zählte Drachenfels Design 484 neue Facebook-Fans und verdoppelte die Summe auf großzügige 968 Euro, die von einem Fan auf 1.000 Euro aufgerundet wurden.</strong></p>
<p>Der Erlös fließt in das Notrufprojekt <a href="www.sosfgm.org" target="_blank">SOS FGM</a>, das Schutz, Hilfe und Beratung für gefährdete und betroffene Mädchen und Frauen in Deutschland anbietet sowie in das Kinderschutzdorf von <a href="http://saida-international.de/" target="_blank">SAIDA International</a> in Burkina Faso, in dem Mädchen nicht nur umfassend gefördert werden, sondern vor allem sicher geschützt vor Genitalverstümmelung aufwachsen dürfen.</p>
<p>Für diese großartige und großzügige Aktion sagen wir herzlich DANKE!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/drachenfels-design-engagiert-sich-mit-vision-action-change-fur-madchenschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TaskForce referiert auf Fachtagung in Mettmann zur Prävention von FGM</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/taskforce-referiert-auf-fachtagung-in-mettmann-zur-pravention-von-fgm-2/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/taskforce-referiert-auf-fachtagung-in-mettmann-zur-pravention-von-fgm-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtagung]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohlgefährdung]]></category>
		<category><![CDATA[Opferschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Runder Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6054</guid>
		<description><![CDATA[TaskForce referiert am 23.11.2011 in Mettmann auf einer Fachtagung über die Möglichkeiten wirkungsvoller Prävention von Genitalverstümmelung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-6039" title="RunderTisch_Mettmann" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/RunderTisch_Mettmann.jpg" alt="" width="172" height="108" />Am Mittwoch, den 23.11.2011 laden der Landrat des Kreises Mettmann, die Direktion für Kriminalprävention / Opferschutz und der &#8220;Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann&#8221; ein zu der</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/Einladung231111.pdf" target="_blank"><strong>Fachtagung &#8220;Genitalverstümmelung von Mädchen -Wege zu Aufklärung und Prävention.&#8221;</strong></a></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung richtet sich als Fortbildungsangebot an ÄrztInnen und medizinisches Personal (die für die Teilnahme und Evaluierung 3 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer erhalten) sowie an MultiplikatorInnen und AkteurInnen im Bereich &#8220;Kinderschutz&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Simone Schwarz (Bildungsreferentin, Vorstand) und Jan Holtmeyer (Rechtsanwalt) von der TaskForce werden die rechtlichen Grundlagen, Handlungsmöglichkeiten und Erfahrungen hinsichtlich wirkungsvoller Prävention von Genitalverstümmelung erörtern.<span id="more-6054"></span><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_6042" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><img class="size-full wp-image-6042" title="Polizei_Mettmann" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/Polizei_Mettmann.jpg" alt="Die Direktion für Kriminalprävention des Kreises Mettmann macht sich für Opferschutz stark." width="192" height="61" /><p class="wp-caption-text">Die Direktion für Kriminalprävention des Kreises Mettmann macht sich für Opferschutz stark</p></div>
<p>Da <a href="http://www.sosfgm.org/2011/01/11/genitalverstummelung-in-deutschland-hochste-gefahrdung-in-nrw/" target="_blank">in NRW besonders viele hochgefährdete Mädchen leben</a>, kann sicheres, umsichtiges und schutz-orientiertes Handeln für viele Mädchen lebensrettend sein.<strong> </strong></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Veranstaltungsort:   Sitzungssaal (1.601), Verwaltungsgebäude 1 der Kreisverwaltung Mettmann, Düsseldorfer Straße 26 in Mettmann, 14:00 bis 18:00 Uhr</strong><strong> </strong></h4>
<p style="text-align: left;">Ablauf:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>14.00 Uhr: </strong>Begrüßung durch Thomas Hendele<strong>,</strong> Landrat des Kreises Mettmann</p>
<p style="text-align: left;"><strong>14:10 Uhr: </strong>Impulsreferat zur Einführung in das Thema, Dr. Rudolph Lange, Leiter des Kreisgesundheitsamtes</p>
<p style="text-align: left;"><strong>14.30 Uhr:</strong> SOS FGM – Genitalverstümmelung in Deutschland,  Referentin:  Simone Schwarz, Bildungsreferentin, Leipzig, Vorstand TaskForce FGM e.V.</p>
<p style="text-align: left;">-<em>Pause-</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>15.45 Uhr </strong> Kindeswohlgefährdung Genitalverstümmelung:  Rechtlicher Rahmen für Schutzmaßnahmen, Jan  Holtmeyer, Rechtsanwalt, Leipzig</p>
<p style="text-align: left;"><strong>16:45 Uhr</strong> Ausfüllen der Evaluierungsbögen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_6043" class="wp-caption alignright" style="width: 287px"><img class="size-full wp-image-6043" title="Minsisterium_NRW" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/Minsisterium_NRW.jpg" alt="Das Ministerium fördert die Veranstaltung" width="277" height="66" /><p class="wp-caption-text">Das Ministerium fördert die Veranstaltung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Da noch einige wenige Plätze verfügbar sind, können sich Interessierte/Fachkräfte auch kurzfristig noch anmelden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Um entsprechende Rückmeldung per Fax an 02104/99841023 oder</strong> <strong>per Email an</strong> <strong><a href="mailto:gleichstellungsstelle@kreis-mettmann.de">gleichstellungsstelle@kreis-mettmann.de</a></strong> <strong>wird gebeten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/taskforce-referiert-auf-fachtagung-in-mettmann-zur-pravention-von-fgm-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hamburg: Diskussions-Veranstaltung zum &#8220;Umgang mit Genitalverstümmelung in der Entwicklungszusammenarbeit&#8221;</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/hamburg-diskussions-veranstaltung-zum-umgang-mit-genitalverstummelung-in-der-entwicklungszusammenarbeit/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/hamburg-diskussions-veranstaltung-zum-umgang-mit-genitalverstummelung-in-der-entwicklungszusammenarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 18:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Eine Welt Netzwerk .V.]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[FGM. Plan International]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce]]></category>
		<category><![CDATA[TERRE DES FEMMES]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=6027</guid>
		<description><![CDATA[Die TaskForce diskutiert mit Plan International und Terre des Femmes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_6028" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-6028" title="Die TaskForce diskutiert mit Plan International und Terre des Femmes den Umgang mit Genitalverstümmelung in der Entwicklungszusammenarbeit" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/11/Ethiopia_Paulo_Philippidis-200x300.jpg" alt="Die TaskForce diskutiert mit Plan International und Terre des Femmes den Umgang mit Genitalverstümmelung in der Entwicklungszusammenarbeit" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die TaskForce diskutiert mit Plan International und Terre des Femmes den Umgang mit Genitalverstümmelung in der Entwicklungszusammenarbeit</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Am Donnerstag, den 10. November 2011 veranstaltet das  <a href="http://www.ewnw.de/mitgliedsgruppen" target="_blank">&#8220;Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.&#8221;</a> ab 18:30 Uhr im <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=Ottenser+Marktplatz,+Hamburg&amp;sll=53.547479,9.931928&amp;sspn=0.007395,0.012853&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.547728,9.932327&amp;spn=0.007395,0.012853&amp;z=16&amp;om=1" target="_blank">Gemeindezentrum Campus/Christianskirche Ottenser Marktplatz 8, Hamburg- Altona</a></strong><br />
<strong>eine spannende Diskussion zum Thema<a href="http://www.ewnw.de/event/forum-entwicklungspolitik-weibliche-genitalverstuemmelung-%E2%80%93-der-umgang-mit-dem-thema-der-entwi" target="_blank"> &#8220;Umgang mit Genitalverstümmelung in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit&#8221;</a>.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit bis zu 170 Millionen Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) betroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weibliche Genitalverstümmelung wird heute in zahlreichen internationalen und afrikanischen Konventionen und Aktionsprogrammen als schwere Verletzung der Kinder- und Menschenrechte anerkannt und verurteilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die individuellen und gesellschaftlichen Folgen dieser Praktiken sind gravierend. Die weibliche Genitalverstümmelung ist deshalb ein wichtiges Entwicklungs- und Menschenrechtsthema: <span id="more-6027"></span></p>
<blockquote><p>„Weibliche Genitalverstümmelung mindert die Potentiale von Mädchen und Frauen und wirkt sich negativ auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Staaten aus. (…)<br />
Weibliche Genitalverstümmelung gefährdet die Bemühungen, die Millennium Development Goals (MDG) zur Minderung extremer Armut zu erreichen.“ (<a href="http://www.gtz.de/de/weltweit/afrika/regionale-themen/9631.htm" target="_blank">GTZ)</a>.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund wird die Beendigung von Genitalverstümmelungen in den entsprechenden Projektgebieten und der umfassende, wirksame Schutz künftiger Generationen zum Prüfstein für eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch von Hamburg aus engagieren sich mehrere Initiativen und Organisationen gegen FGM. Trotz eines gemeinsamen Anliegens arbeiten sie mit unterschiedlichen Ansätzen, Schwerpunkten und Ergebnissen.<br />
Das Ziel des Diskussionsabends ist es, die Arbeit dieser Organisationen vorzustellen, die Hintergründe und Unterschiede zwischen den einzelnen Ansätzen und den Umgang damit zu erläutern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Besondere Spannung verspricht die Veranstaltung allein aufgrund der Tatsache, dass die TaskForce seit langem sowohl die Politik von <a href="http://www.presseanzeiger.de/infothek/vereine/470167.php" target="_blank">Plan International</a> als auch <a href="http://blog.taskforcefgm.de/2011/08/genitalverstummelung-taterschutz-was-tun-mit-einem-verein-wie-terre-des-femmes-der-sich-fur-den-schutz-der-tater-einsetzt/" target="_blank">Terre des Femmes</a> mit fundierten Fakten immer wieder öffentlich kritisiert&#8230;</strong></p>
<p><strong>Es diskutieren:</strong><br />
<strong>Ines Laufer (TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.)</strong><br />
<strong>Heidemarie Grobe (Terre des Femmes e.V.)</strong><br />
<strong>Dr. Anja Stuckert (Plan International Deutschland e.V.).</strong></p>
<p><strong>Moderation: Dr. Anke Butscher</strong></p>
<p><strong>Veranstalter: Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.</strong></p>
<p>Foto (c) Flickr/Paulo Philippidis</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/11/hamburg-diskussions-veranstaltung-zum-umgang-mit-genitalverstummelung-in-der-entwicklungszusammenarbeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TaskForce berät FGM-Tatort</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/09/tatort-tod-einer-lehrerin-fgm-taskforce/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/09/tatort-tod-einer-lehrerin-fgm-taskforce/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 07:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Odenthal]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Kopper]]></category>
		<category><![CDATA[Notruf SOS FGM]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
		<category><![CDATA[Tod einer Lehrerin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=5953</guid>
		<description><![CDATA[TaskForce berät Tatort Redaktion zum ersten FGM-Krimi ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><img class="size-medium wp-image-5954 alignleft" title="250711276-.9" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/09/250711276-.9-300x224.jpg" alt="(©dpa)" width="270" height="202" />Fernsehtipp: &#8220;Tod einer Lehrerin&#8221;, erster Tatort zum Thema Genitalverstümmelung (FGM).</h1>
<h2><span>Das Thema ist damit endlich in der Mitte Deutschlands angekommen.</span></h2>
<h4>Am kommenden Sonntag, den 11. September zeigt die ARD um 20:15 Uhr den Tatort &#8220;Tod einer Lehrerin&#8221;. Ulrike Folkerst und Andreas Hoppe, alias Lena Odenthal und Mario Kopper, haben es mit einem rätselhaften Fall zu tun: Was hat der Tod einer Lehrerin mit der 16-jährigen Eshe und der somalischen Gemeinde in Ludwigshafen zu tun?</h4>
<p>Die <a href="http://www.maranfilm.de/index.php?id=2824&amp;tx_asproduction_pi1[production]=7297&amp;cHash=87e78ab899">Maran Film GmbH</a>, die den Ludwigshafener Tatort mit dem Südwest Funk produziert, hat im vergangenen Jahr über das Thema Genitalverstümmelung in Deutschland recherchiert. Wir von der TaskForce haben die Redaktion beraten und grundlegende Informationen zur Gefahr für Mädchen aus den Verstümmelung praktizierenden Ländern sowie die aktuelle Rechtslage bereitgestellt.<span id="more-5953"></span></p>
<p>Die Redaktion interessierte sich vor allem dafür, ob der angedachte Plot realistisch sei und wie es z.B. um die ärztliche Schweigepflicht in <a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/deutschland/">Deutschland</a> bestellt ist. Nur so viel sei vor Sonntag Abend verraten: die erste Spur führt, wie so häufig, auch hier nicht zum Täter, vielmehr werden wir als Zuschauer in Abgründe von Hilflosigkeit, Ignoranz und mitleidloser  Menschenverachtung blicken.</p>
<p>Wir sind natürlich gespannt, inwieweit unsere fachliche Beratung in das Drehbuch eingeflossen ist. Vor allem ist zu hoffen, dass der Film nicht etwa den seit Jahren widerlegten Mythos belebt, dass mit geduldiger Überzeugungsarbeit eine Gewaltform wie Genitalverstümmelung an kleinen Mädchen überwunden werden könnte:</p>
<h1><img class="alignright" title="Eshe Steger und Lena Odenthal (©SWR)" src="http://static.daserste.de/cmspix/tatort/12082011463540.jpg" alt="" width="286" height="162" /></h1>
<p><em>&#8220;Beim festlichen Treffen der somalischen Gemeinde versucht die sechzehnjährige Eshe ihre Mutter Dafina davon zu überzeugen, von den strengen heimischen Gebräuchen abzulassen.&#8221; (Zitat Skript)</em></p>
<p>Die <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/studie_afrikanische-Frauenorganisation.doc">Lebenswirklichkeit</a> tausender Kinder in der Migration, die Opfer dieser schweren Gewalt und Unterdrückung werden, spricht eine andere Sprache: mit geduldiger Überzeugungsarbeit ist dieses Problem nicht zu beseitigen. Ob der Film auf eine Anbiederung an mögliche Tätergruppen verzichtet und dem Rechtsstaat angemessene Lösungen einfließen lässt &#8211; außer dem Hinweis, dass die Verstümmelung in Deutschland selbstverständlich strafbar ist -, werden wir am Sonntag um 21:45 Uhr nach der Ausstrahlung wissen.</p>
<p>Unser <a title="Notruf Genitalverstümmelung SOS FGM" href="http://sosfgm.org/">Notruf- und Beratungsangebot</a> SOS FGM, bei dem uns der <a href="http://www.bdk.de/der-bdk/aktuelles/pressemitteilungen/genitalverstummelung-in-deutschland">Bund deutscher Kriminalbeamter</a> unterstützt, wird selbstverständlich wie immer bereitstehen.</p>
<address>© Fotos: dpa (oben), ARD (unten, Szene aus Film)<br />
</address>
<h4>Ergänzung am 12.09.2011: Unser Notruf- und Beratungsangebot ist nun auch auf <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=11.09.2011">Das Erste.de</a> verlinkt und wird zu Gunsten vieler gefährdeter Mädchen hoffentlich weit verbreitet.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-size: 26px;"><br />
</span></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/09/tatort-tod-einer-lehrerin-fgm-taskforce/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Thema hat die Köpfe der Teilnehmer der Fachveranstaltung eindeutig erreicht.&#8221; Bernd Carstensen</title>
		<link>http://www.taskforcefgm.de/2011/08/5919/</link>
		<comments>http://www.taskforcefgm.de/2011/08/5919/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 12:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TaskForce</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[BDK]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Carstensen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachvortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce FGM]]></category>
		<category><![CDATA[Taung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taskforcefgm.de/?p=5919</guid>
		<description><![CDATA[Bernd Carstensen vom BDK gibt Feedback zum TaskForce-Vortrag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5920" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-5920" title="Bernd-Carstensen-Simone-Schwarz" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/08/Bernd-Carstensen-Simone-Schwarz-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /><p class="wp-caption-text">Bernd Carstensen und Simone Schwarz auf der Fachtagung &quot;Kinderschutz&quot;</p></div>
<p></strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong>Bernd Carstensen, stellvertretender Bundesvorsitzender des <a href="http://www.bdk.de/der-bdk" target="_blank">BDK</a> und Pressesprecher des Bundesvorstandes über den Vortrag von Simone Schwarz auf der Fachtagung „Kinderschutz</strong>&#8220;<strong> </strong></h2>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13px;">Der Vortrag war in der <a href="http://www.taskforcefgm.de/2011/07/kinderschutz-fachtagung-von-bdk-und-tk/" target="_blank">Fachtagung „Kinderschutz“</a> des Bundes Deutscher Kriminalbeamter &#8211; Landesverband Saarland &#8211; mit der Überschrift &#8220;SOS FGM &#8211; Schutz vor Genitalverstümmelung&#8221;, Referentin Frau Simone Schwarz, Task Force FGM angekündigt…</span><strong><span style="font-size: 11px; line-height: 17px;"> </span></strong></h4>
<h4 style="text-align: justify;">Frau Schwarz erläuterte zunächst dem Fachpublikum aus den Bereichen Politik, Polizei, Ärzteschaft sowie Kinder- und Jugendhilfe mit eindeutigem Sprachgebrauch (Genitalverstümmelung), dass es sich bei dem Phänomen FGM (Female Genital Mutilation) nicht um „Beschneidung“ oder sonstige vielleicht Verständnis erzeugende Riten aus anderen Regionen der Welt handelt, sondern dass mit der gänzlichen oder teilweisen Entfernung/Verstümmelung des weiblichen Genitals eine nicht wieder zu reparierende Körperverletzung an kleinen Mädchen stattfindet.<span id="more-5919"></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;">Frau Schwarz hat die Beispiele plastisch und bildhaft geschildert. Absolut überraschend für die Zuhörerschaft war die Anzahl der von einer Genitalverstümmelung bedrohten und in Deutschland lebenden <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/02/bis-zu-50-000-madchen-von-genitalverstummelung-bedroht/" target="_blank">ca. 50.000 jungen Menschen</a>.</h4>
<h4 style="text-align: justify;"><a href="http://www.bdk.de/der-bdk/aktuelles/pressemitteilungen/genitalverstummelung-in-deutschland/?searchterm=sos%20fgm"><img class="alignright size-full wp-image-5935" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/08/bdk-logo-large1.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Es ist in dem Vortrag eindeutig zum Vorschein gekommen, weshalb die TaskForce FGM nicht die Richtung verfolgt, eine Verschärfung im Strafrecht zu diesem Tatbestand herbeizuführen.</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Die Verstümmelung, die dem jungen Menschen beigebracht wird, ist unwiederbringlich erfolgt und kann auch operativ nicht wieder hergestellt werden. Das Strafrecht greift nach geschehener Tat und nach Meinung von TaskForce FGM müssten die derzeitig geltenden Strafbestimmungen der z. B. der schweren Körperverletzung schon jetzt von Relevanz sein.</h4>
<blockquote>
<h4><em>Frau Schwarz wies darauf hin, dass jedoch die geltenden Vorschriften zur Ärztlichen Schweigepflicht bisher verhindern, dass die Ermittlungsbehörden Kenntnis erhalten, wenn minderjährige Mädchen verstümmelt wurden: Denn Ärzte – die immerhin die einzige Berufsgruppe darstellen, die i.d.R. eine Verstümmelung im Genitalbereich diagnostizieren kann – dürfen diese Gewalttat nicht melden, da diese Meldung ausschließlich der Strafverfolgung der Täter bzw. Anstifter (Familienmitglieder) dienen würde.</em></h4>
</blockquote>
<h4 style="text-align: justify;">TaskForce FGM setzt auf Prävention bzw. Intervention bevor die Verstümmelung an dem jungen Menschen stattfinden kann. Die Zielrichtung, zu helfen bevor etwas unwiederbringlich verstümmelt worden ist, ist einleuchtend und  nachvollziehbar.</h4>
<blockquote>
<h4><em>Di</em>es <em>neben</em> <em>der Einführung einer ärztlichen Meldepflicht in Kombination mit einer Untersuchungspflicht für die gefährdeten Kinder </em>durch eine begrenzte A<em>ufenthaltsbeschränkung bzw. Ausreisebeschränkung in die Länder, wo den Kindern die  Verstümmelung beigebracht werden kann, bewirken zu können, wirkt auf den ersten Blick als schwerwiegender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines in der Bundesrepublik lebenden freien Bürgers. Andererseits ist der wohl als wesentlich weiter greifende Eingriff in die körperliche Unversehrtheit zu berücksichtigen.</em></h4>
</blockquote>
<h4 style="text-align: justify;">Das Thema hat die Köpfe der Teilnehmer der Fachveranstaltung eindeutig erreicht. Indiz hierfür ist die im Anschluss an die Präsentation umfangreich geführte Diskussion zu dem Vortrag. Dies ist eindeutig ein Verdienst der sehr überzeugend und engagiert vortragenden Referentin &#8230;</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Frau Schwarz hat aus dem Zuhörer- und Referentenkreis neue Unterstützer für das Projekt TaskForce FGM gewonnen. Den BDK sowieso, aber auch die <a href="http://www.riskid.de/" target="_blank">Riskid</a>-Männer Dr. Ralf Kownatzki und der Kriminalist Heinz Sprenger werden das Thema Genitalverstümmelung weiter mit verfolgen.</h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taskforcefgm.de/2011/08/5919/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

